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Der Aktivist hatte vor, seine neue Whistleblowing-Plattform zu starten, nachdem Teilnehmer des am vergangenen Wochenende stattfindenden CCC-Sommercamps sie auf Sicherheitslücken überprüften. Diesem Vorhaben machte zunächst das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die auf dem Sommercamp des CCC aufgebauten Server, erlagen dem Regen und mussten somit an einem trockeneren Ort untergebracht werden.
Doch nachdem die Gerätschaften an Ort und Stelle waren, machte sich dicke Luft unter den IT-Experten breit. Andy Müller-Maguhn vom CCC-Vorstand unterstelle Domscheit-Berg via Spiegel Online-Interview, er würde den CCC als eine Art „TÜV“ missbrauchen und versuche sein Projekt mit einer Art „CCC-Gütesiegel“ zu versehen. Schlussendlich blieben die vorgesehenen intensiven Tests der Plattform aus.
Müller Maguhn erklärte: „Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.“ Denn es sei, so Maguhn, nicht das erste Mal, dass sich der ehemalige WikiLeaks-Mitarbeiter beim CCC unbeliebt machte. In seinem Buch schrieb Domscheidt-Berg, dass er kurz vor seinem Rückzug noch einige Dokumente bei WikiLeaks mitgenommen habe, da die Sicherheitsvorkehrungen seines vorherigen Arbeitgebers nicht sicher genug gewesen seien. Der CCC hatte vor, eine Rückgabe dieser Dokumente als Mittelsmann zu ermöglichen. Doch obwohl Domscheit-Berg das Angebot zunächst annahm, weigerte er sich bis heute, die Daten an WikiLeaks zurückzugeben.
Diese Ungereimtheit war schlussendlich der offizielle Grund, weshalb sich der CCC in seiner Stellungnahme von Domscheit-Berg distanziert. Dessen Erklärung zur mutmaßlich mangelnden Zusammenarbeit lautete gegenüber der DPA lediglich „Ich kann da aber nichts tun, was eine Quelle potenziell in Schwierigkeiten bringen würde.“
Wann OpenLeaks nun konkret an den Start gehen soll, ist noch nicht bekannt. Als erste Kooperationspartner nannte man die Tageszeitung "taz", die Wochenzeitung "Der Freitag" und die Verbraucherorganisation Foodwatch. In seiner Ausschlussentscheidung ließ der CCC verlauten, die Software von OpenLeaks - die auf der selten genutzten Programmiersprache "Erlang" basiert und deren Quellcode noch nicht offen gelegt ist - sei intransparent. Folglich könne man nicht beurteilen, inwiefern Whistleblower durch das Projekt tatsächlich geschützt würden.
Bild-Quellen: ccc
Text-Quellen: spiegel
Julian Wolf (g+) am Montag, 15.08.2011 17:40 Uhr
Er ist doch im Grunde nur ein Instrument - zum Informieren und Prüfen. Der CCC ist nicht der IT-TÜV und wenn in den Medien steht, man hätte etwas getestet, würde er quasi als solcher wahrgenommen. Dass der Club in den Medien nur mit den Aktivitäten bezüglich der IT-Sec ...
Hasron, ein Einzeiler in der Form ist doof, das muß man doch wirklich nicht noch lang und breit erklären, oder? Der CCC hatte ein nur von außen betrachtbares System vorliegen. Damit sind keine vernünftigen Analysen möglich. Auch hat der CCC nicht die Aufgabe, irgendwas zu prüfen und am Ende den Kop ...
Aber gut, ich lass Dich gern so weitermachen, denke mir "Tekkaro :m)" und überlese dann halt weitere Kommentare. Auch ok. Oh mein Gott...ist mal gut nu? Sorry, aber wenn du jetzt hier reif und erwachsen wirken wolltest: You failed ;) Zum Topic: Der CCC (Berlin) hat ang ...
Mehr Informationsgehalt hat Dein Einzeiler nunmal nicht und wenn Dir zu "CCC" nur ein Facepalm und sonst gar nichts einfällt, dann impliziert das eine stumpfsinnige Meinung. Aber gut, ich lass Dich gern so weitermachen, denke mir "Tekkaro :m)" und überlese dann halt weitere Kommentare. Auch ok. ...
Deine Argumentation ist beeindruckend, Tekkaro. Allein schon, daß Du einen kompletten Club mit all seinen Aktivitäten auf eine Aktion einiger weniger reduzierst, die zudem teils sogar noch nachvollziehbar ist. Die Beiträge beziehen sich auf eine News und darauf habe ich ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.