OpenLeaks (Logo)
CCC-Vorstandsmitglied Andy Müller-Mahuhn erklärte dem Spiegel: „Wir sind im Vorstand des CCC überhaupt nicht glücklich darüber, dass Domscheit-Berg den Eindruck erweckt hat, OpenLeaks werde von unseren Leuten getestet und so mit einer Art CCC-Gütesiegel versehen.“ Der CCC sei kein TÜV und ließe sich nicht vereinnahmen. Am Ende blieben intensive Tests oder andere Überprüfungen offenbar komplett aus.
Die Kritik der Hacker ist jedoch nicht nur durch Bergs PR-Versuche über den CCC begründet. Die Experten bemängeln überdies, dass OpenLeaks seine internen Sicherheitsmaßnahmen nicht offenlege. Laut CCC-Sprecher Frank Rieger könne man einen qualifizierten Sicherheitstest nur durchführen, wenn auch die Spezifikationen des Systems vorlägen. „Geheimniskrämerei“ böte keine Sicherheit, sichere Systeme bräuchten Transparenz so Constanze Kurz, ebenfalls Sprecherin beim Verband.
Auch fernab von seinem neuen Projekt OpenLeaks, sind große Teile des CCC’s offenbar nicht begeistert von den Vorgängen rund um Domscheit-Berg. Viele bemängeln beispielsweise die Behauptungen des Aktivisten, er habe bei seiner Zeit bei Wikileaks viele geheime Dokumente mitgenommen, da die Server des Whisteblowing-Portals nicht mehr sicher gewesen seien. Auf das Angebot des CCC’s, die Rückgabe der Daten an WikiLeaks zu vermitteln hatte Domscheit-Berg zunächst positiv reagiert. „Das war vor 11 Monaten. Seitdem ist nichts passiert. Daher gibt Andy Müller-Maguhn jetzt auf und stellt offiziell das Angebot ein, die Daten übergeben zu wollen“, bloggte CCC-Mitglied Felix von Leitner.
Dennoch gibt sich der Club enttäuscht darüber, dass es mit OpenLeaks nicht so funktioniert, wie man es sich eigentlich vorgestellt hatte. Laut Kurz wäre es gut und wichtig, wenn es eine sichere Whistleblowerplattform gäbe.
Bild-Quellen: openleaks
Text-Quellen: zeit
Julian Wolf (g+) am Sonntag, 14.08.2011 16:12 Uhr
Vor einigen Tagen kam hier die Meldung, das Projekt sei jetzt in der Alpha-Phase. Dh., es ist noch weit davon entfernt, Leaks weitergeben zu können. Ich meine nur das Projekt wurde im Dezember 2010 angekündigt. Und liegt seit Januar 2011 nun in ihrer jetzigen Form u ...
Manning war schließlich auch kein Hacker sondern Soldat.. Manning war IT-Analyst und hat diese Tätigkeit mit der US Army als Arbeitgeber ausgeführt. Das ist auch einer der Gründe, warum er Zugriff zu den Informationen hatte und das Kopieren bis zum "Herausschmuggeln" au ...
Also ich weiß ja auch nicht recht was ich über dieses Projekt da denken soll.. afaik ist doch die Seite dafür gedacht, dass Hacker die Leaks anonym ins Netz stellen können. Aber wieso sollten sie das tun, wenn sie doch die Firma mit den Leaks konfrontieren wollen, und die Da ...
Was hab ich übersehen? Ich glaube das hat mit dem Projekt an sich nichts zu tun. Es handelt sich hier eher um Unstimmigkeiten mit dem "CCC". Es sind wohl alle Bemühungen zwischen DB und "CCC" gescheitert, weiter nix. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.