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MySpace: Verkauf brachte News Corporation 254 Millionen US-Dollar Verlust

MySpace wurde zu einem erheblichen Verlustgeschäft

MySpace wurde zu einem erheblichen Verlustgeschäft

Hätte Rupert Murdoch geahnt, wie sich MySpace entwickeln würde, hätte er es vermutlich nie gekauft. Jüngst hat die News Corporation das Soziale Netzwerk wieder abgestoßen. International bekannte Persönlichkeiten sollen den Dienst wieder auf Fahrt bringen. Dabei brachte der Verkauf erhebliche Verluste für die News Corporation mit sich.

Eigentlich konnte man bereits ahnen, dass der Verkauf von MySpace ein Verlustgeschäft wird, das seinesgleichen sucht. Monatelang hatte man Interessenten für das am Boden liegende Soziale Netzwerk gesucht. Schließlich fand man diese auch. Aber zu einem Preis, der alles verspottet. Wie Rupert Murdochs News Corporation bekanntgegeben hat, sind dem Unternehmen durch den Verkauf 254 Millionen US-Dollar Verlust entstanden. Der erwartete Reingewinn für das vierte Quartal 2011 musste um 22 Prozent nach unten korrigiert werden.

Im Jahr 2005 hatte die News Corporation MySpace für 580 Millionen US-Dollar gekauft. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Popularität von Facebook immer weiter zunahm und MySpace schließlich die Nutzer wegschnappte. Im vergangenen Jahr sah man es auch bei der News Corporation endlich ein, dass man einen unnötigen Klotz loswerden musste. Den Wert von MySpace schätzte man damals noch auf 300 Millionen US-Dollar. Das Minimalgebot begann bei 100 Millionen US-Dollar.

Anfangs fand sich jedoch kein Käufer. Niemand glaubte offenbar, dass das Soziale Netzwerk diesen Betrag auch nur annähernd wert war. Vor wenigen Wochen fand dann endlich der Verkauf statt. Für 35 Millionen US-Dollar ging der Dienst an Specific Media und Justin Timberlake. Auch wenn es im Vergleich zum ursprünglichen Kaufpreis nach einem absoluten Schnäppchen klingt, gehen Experten davon aus, dass MySpace nicht einmal mehr diesen Betrag wert ist.

Auch wenn die News Corporation diesen Verlust wirtschaftlich verkraften kann, wird der Rückgang des Reingewinns um 22 Prozent die Investoren alles andere als zufrieden stimmen. Trotz dieser negativen Schlagzeilen sind die Werte für Anteile an der News Corporation jüngst gestiegen. In erster Linie ist dies auf eine erhöhte Dividendenausschüttung zurückzuführen. Dadurch wollte man die Investoren wohl ein wenig besänftigen.

Text-Quellen: inquirer

Klaus Müller am Freitag, 12.08.2011 22:25 Uhr

tagsTags: verlust justin timberlake news corp. rupert murdoch

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5 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Chibo am 13.08.2011 14:22:21

    Aber eine Komplettlösung, die nicht aus der Kombination mehrerer Seiten besteht, gibt es zur Zeit nicht, oder? Eine Komplettüberarbeitung von Myspace als reines Künstlerportal wäre doch insofern bestimmt keine allzu schlechte Idee... Aber vielleicht ist es ja genau das, was der neue Eigentümer ...

  • wellen am 13.08.2011 14:04:46

    Was mich allerdings wundert: Wenn Myspace tot ist, was ist dann der Nachfolger? Der Nachfolger ist Facebook in dem auf Youtube und Soundcloud verlinkt wird. Konzerte und Veranstaltungen sind dort auch komfortabler zu behandeln. ...

  • Chibo am 13.08.2011 13:10:01

    Wen wunderts, so verbuggt, lahm und hässlich wie die Seite ist? Du hast "absolut beschissen zu bedienen" vergessen... :D Ansonsten stimme ich dir voll zu, Myspace ist einfach nur schlecht programmiert und eigentlich hätte jedem logisch denkenden Menschen ...

  • Windowsfrickler am 13.08.2011 08:13:38

    Wen wunderts, so verbuggt, lahm und hässlich wie die Seite ist? MySpace war das Geocities unter den Social Networks. Schwarze Schrift auf dunklem Hintergrund, Blinkegifs und hunderte Flash-Videos auf den Profilen. Ich kann MySpace Profile mit meinem 5 Jahre alten 4 GHZ Pentium 4 Singlecore Reche ...

  • Sundokan am 13.08.2011 00:43:13

    hmm, da fragt sich nur was MR.Timberlake mit so einer gammelplattform will ausser Werbung für seine eigenen Release zu presäntieren. 35 $ für die Tonne und diese Tonne rollt in den "Lake" MR. :D ...

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