
RIM BlackBerry (Logo)
Die Demonstranten hatten sich Berichten zufolge vielfach über den verschlüsselten "BlackBerry Messenger" (BBM) ausgetauscht und koordiniert. RIM hatte daraufhin öffentlich angekündigt, mit der Polizei beim Vorgehen gegen die Protestierenden kooperieren zu wollen, was unter anderem die Entschlüsselung und Weitergabe der verschlüsselten Nachrichten beinhalten dürfte (gulli:News berichtete).
Gegen diese Pläne RIMs wendeten sich die TeaMp0isoN-Hacktivisten in ihrer auf dem Blog platzierten Stellungnahme. Darin heißt es: "Ihr werdet der britischen Polizei NICHT helfen, denn wenn ihr das tut, werden unschuldige Menschen, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren und einen BlackBerry besaßen, ohne jeden Grund angeklagt werden, die Polizei versucht so viele Leute festzunehmen wie möglich um sich nicht zu blamieren… wenn ihr der Polizei helft, indem ihr ihnen Chatl-Logs, GPS-Koordinaten, Kundeninformationen & Zugriff zu den BlackBerry Messengern der Leute gebt, werdet ihr es bereuen, wir haben Zugriff zu eurer Datenbank, die Informationen über eure Mitarbeiter enthält; beispielsweise - Adressen, Namen, Telefonnummern etc. - und wenn ihr die Polizei unterstützt, WERDEN wir diese Informationen öffentlich machen und den Randalierern weitergeben… wollt ihr wirklich eine Horde wütender Jugendlicher bei euren Mitarbeitern vor der Tür stehen haben? Denkt darüber nach… und denkt nicht, dass die Polizei eure Angestellten beschützen wird, die Polizei kann noch nicht einmal auf sich selbst aufpassen geschweige denn auf Andere… wenn ihr die falsche Wahl trefft, wird eure Datenbank veröffentlicht, erspart euch die Peinlichkeit und trefft die richtige Wahl. Seid keine Marionette…"
In einem Nachtrag teilen die Hacktivisten mit, sie befürworteten keine Angriffe auf Unschuldige oder Plünderungen kleiner Betriebe, seien aber "sehr für Randalierer, die Polizei und Regierung angreifen". Die BlackBerry-Angestellten seien jedenfalls keineswegs unschuldig, da sie ja diejenigen seien, die die Polizei unterstützen würden.
Wie die Angreifer Zugriff auf das BlackBerry-Blog erlangten, ist ungewiss. In Frage kommen sowohl eine Software-Schwachstelle als auch ein schlechtes oder unzureichend geheim gehaltenes Administrator-Passwort. Ebenso lässt sich kaum sagen, ob die Hacktivisten tatsächlich die Mitarbeiter-Datenbank erbeuten konnten und somit in der Lage wären, den Drohungen gegebenenfalls Taten folgen zu lassen. Eine Stellungnahme von RIM zu diesem Thema steht noch aus. Das Blog wurde nach dem Defacement vergleichsweise schnell gesäubert, ist aber momentan nur sporadisch erreichbar.
Text-Quellen: Sophos
Annika Kremer am Dienstag, 09.08.2011 18:25 Uhr
Man kann sich die Gesetze nicht aussuchen, die man zu befolgen hat, weil sie einem besonders sinnvoll erscheinen. Nö, diese Einstellung ist einfach nur brandgefährlich. Die Moral, die ein Gesetz vertreten soll, muss geprüft werden. Ansonsten ist es nur zu empfehlen sich dem Gesetz ...
Man kann sich die Gesetze nicht aussuchen, die man zu befolgen hat, weil sie einem besonders sinnvoll erscheinen. Entschuldigung, dass ich dir hier widersprechen muss - Man sollte durchaus hinterfragen, ob ein Gesetz, das man zu befolgen hat, überhaupt mit der ei ...
ob drogenhändler oder kriminell spielt keine rolle und rechtfertigt nichts für diesen mord... und leute glaubt mir ich spreche aus ehrfahrung und weiss wie man von der polizei behandelt wird...ich wurde mal mit 3 gramm gras von der polizei erwischt durfte dann desw ...
ich empfinde große sympathie für teampoison und tiefen hass für jeden der sich auf die seite der polizei stellt...dein freund und helfer und mörder...ich hoffe das die randaliernden möglichst viel klauen und viel viel schaden verursachen... und den hintergrund zu wissen ist zwar interressant a ...
Klingt für mich ziemlich erpresserisch.Wie siehts eigentlich mit dem Hintergrund aus? War dieser erschossene Jugendliche ein Verbrecher oder wirklich unbeteiligt? Ich hab noch keine genauen Infos. Das könnte daran liegen, dass die entsprechenden Untersuchunge ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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