Dublin: Ein Blitzschlag in einem nahe gelegenen Transformator verursachte Ausfälle bei Microsoft und Amazon
Der Blitzeinschlag in einen Transformator am Sonntag Abend in der Nähe von Dublin führte zu einer Explosion, bei der auch das Einschaltsystem für die Notstromversorgung beschädigt wurde. Diese Beschädigungen verhinderten auch den Start der Generatoren. Die umfangreichen, durch Überspannung und die Explosion verursachten Schäden verhinderten auch eine manuelle Umstellung auf das Notstromsystem. Diese war erst nach einigen Reparaturarbeiten möglich. Informationen zum Zwischenfall, der um 19:41MESZ begann, gibt es auch auf Amazons ES2-Dashboard .
Erste Server von Amazons EC2 Cloud Computing Plattform waren demnach drei Stunden später wieder am Netz. Heute Morgen konnte die betroffene Cloud Zone immer noch zu nur 60 Prozent genutzt werden. Da jedoch nur eine Zone vom Ausfall betroffen war, wurde betroffenen Kunden empfohlen, ihre Instanzen in einer anderen Zone neu zu starten. Schlechter sieht es für EC2-Instanzen aus, die mit dem EBS (Elastic Block Storage) Volume verbunden sind. Diese können erst nach manuellen Eingriffen wieder gestartet werden. Nach Angaben von Amazon könnten noch circa zwei Tage vergehen, bis alle mit dem EBS verbundenen Instanzen wieder normal arbeiten.
Auch bei Microsofts Cloud Service BPOS (Business Productivity Online Service) führte der Blitzschlag zu ausfällen. Seit circa 1 Uhr 30 (7:30 pm Eastern / 4:30 pm Pacific Time) letzte Nacht arbeiten hier aber wieder alle Systeme normal. Glück im Unglück,:das System wird nur von Firmenkunden benutzt, die typischerweise Sonntags Abends nicht auf das System angewiesen sind. In der Cloud laufen unter Anderem Anwendungen für Exchange Online, SharePoint Online und Office Live Meeting. Damit sollte der Ausfall hier keine größeren Auswirkungen gehabt haben. Informationen zum Zwischenfall lieferte Micosoft wie gewohnt auch über den eigenen Twitter-Account an seine Kunden.
Text-Quellen: datacenterknowledge winfuture heise
Malte Kremer (g+) am Montag, 08.08.2011 21:31 Uhr
"Cloud" ist eben nicht die Lösung für alle Probleme. Schon gar nicht sollte man bei "Cloud" sich zurücklehnen und so tun, als wäre man jetzt 100% "on". ...
Ich male mir schon die ganze Zeit aus, was passieren würde, wenns wirklich mal zum großen EMP kommen sollte, die Sonne bräuchte ja nur mal in unsere Richtung zu husten.^^ Naja... ich hab noch ein paar Röhren auf Vorrat hier rumliegen :D ...
.. nicht viel, bemerke nichts von irgendeinem Ausfall... läuft alles wie gewohnt :D ...
Damit sollte geklärt sein, was Gott von Cloud Computing hält :D ...
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Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
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Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
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