
Google (Logo)
Vor einiger Zeit wurde die Tatsache, dass der Patriot Act den Zugriff auf durch US-Unternehmen gehostete Daten vorsieht, auch wenn diese außerhalb der USA gehostet werden, vielfach diskutiert. Google als US-Konzern bestätigte nun, dass das Unternehmen schon mehrfach derartige Anfragen erhielt. Die US-Regierung könne "auf außerhalb der USA gespeicherte Daten zugreifen". Der Konzern habe schon viele solche Abfragen erhalten, schreibt ein Sprecher des Unternehmens. Google prüfe sie aber immer sehr genau.
Für diejenigen, die den jährlichen "Google Transparency Report" verfolgen, dürfte dieses Eingeständnis kaum überraschend kommen. Dort listet Google die Anfragen der Behörden verschiedener Länder auf; die USA sind stets stark vertreten. Neu ist allerdings das explizite Eingeständnis, dass auch auf in Europa gehostete Daten zugegriffen wurde. Diese Tatsache könnte sich durchaus noch als kontrovers erweisen, halten einige europäische Politiker dieses Vorgehen doch für einen Verstoß gegen europäische Datenschutzgesetze.
Als Behörde, von der besonders viele Anfragen kommen, nennt der WiWo-Artikel den auf elektronische Überwachung spezialisierten Geheimdienst "National Security Agency" (NSA). Dieser verfügt über außergewöhnliche Kapazitäten zur Datenanalyse, gilt Bürgerrechtlern aber auch als skrupelloser Datensammler. Einige europäische Nutzer dürften jedenfalls beunruhigt davon sein, dass ihre bei Google - etwa durch Google Docs, Google Mail oder Google+ - gehosteten Daten womöglich in die Hände der NSA gelangen.
Text-Quellen: WirtschaftsWoche
Annika Kremer am Montag, 08.08.2011 12:13 Uhr
hab neulich gelernt, dass die macht der irreführenden informationen (also fake) das beste mittel gegen diese ü-eier ist. wenn man das jetzt auf mehrere user übertragt, kann man ziemlich viel daten spam verteilen, und die mit ihrer eigene schwachsinnigkeit schlagen. aber naja, macht ja wieder arb ...
Dies ist wieder für mich eine Bestätigung auf einen großen Teil von Diensten wie sie Google anbietet zu verzichten. Und jegliche andere Dienste mit Sitz in den USA. Die Fallen ja alle unter den Patriot Act... Als ob nur Google betroffen wäre... ...
Naja wer mal ne Rundreise in der USA machen will muss sich nur mal ein Smartphone schnappen, die Google Spracherkennung aktivieren und bissel was über Flughäfen und Bomben labern und am besten als SMS versenden ^^ Denn das Feature funktioniert ja nur mit Internetverbindung, ergo wirds hochgeladen ...
Tja was soll man machen... Eigentlich kann man nur damit leben oder den Stecker ziehen.. Obwohl ich auch nicht denke, dass die NSA jetzt meine Mails liest.. Wahrscheinlich muss man da schon ordentlich was auf dem Kerbholz haben. Viel schlimmer finde ich Unternehmungen, bei denen man keine Kontroll ...
Dies ist wieder für mich eine Bestätigung auf einen großen Teil von Diensten wie sie Google anbietet zu verzichten. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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