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Wikipedia: Der Autoren-Nachwuchs bleibt aus

Wikipedia - bleiben die Autoren aus?

Wikipedia - bleiben die Autoren aus?

Wikipedia hat Nachwuchs-Sorgen: Trotz unverändert hoher Leserzahlen sinkt die Zahl der aktiven Autoren stetig. Dies erklärte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales auf einer Wikipedia-Konferenz in Israel. Um zukünftig wieder mehr Freiwillige für Wikipedia zu gewinnen, sollen nun vor allem die redaktionellen Richtlinien vereinfacht werden.

Immer mehr Autoren wenden sich von Wikipedia ab. Die einen, um sich verstärkt um private Dinge zu kümmern, andere, weil es mittlerweile immer weniger neuer Beiträge bedarf. Die englische Wikipedia beinhaltet mehr als drei Millionen Einträge, die deutsche Version immerhin rund 1,2 Millionen Artikel. Um zukünftig wieder mehr freiwillige Autoren zu finden, müsse man vor allem die verworrenen und teilweise unverständlichen redaktionellen Richtlinien überarbeiten, so Wales. Zu diesen redaktionellen Richtlinien gehören zum Beispiel die oft diskutierten "Relevanzkriterien", nach welchen die Eignung für einen Wikipedia-Eintrag bewertet werden soll. Neue Autoren werden hier oft abgeschreckt, wenn gleich der erste Artikel in einer Löschdiskussion untergeht.

Waren im März dieses Jahres etwa 90.000 Autoren an der Wikipedia beteiligt, sollen bis Juni nächsten Jahres weitere 5000 Autoren hinzu kommen, so Sue Gardner, Geschäftsführerin des Wikipedia-Betreibers. Zu diesem Zweck soll ihre Firma eine Kampage starten, in der Universitätsprofessoren ihre Studenten für das Schreiben von Wikipedia-Artikeln rekrutieren könnten.

Der Soziologe Christan Stegbauer untersuchte unterdessen die Frage, was die Autoren überhaupt dazu bewegt, freiwillig und unentgeltlich für die Wikipedia zu arbeiten. Für ihn liegt die Antwort zu dieser Frage darin, dass das Wissen der Menschheit zu sammeln, außerhalb der Schranken des Urheberrechts, eine gewisse Anziehungskraft besitzt. Außerdem geht er davon aus, dass es den Autoren nicht um Anerkennung von außerhalb, sondern um Ansehen innerhalb der Wikipedia-Gemeinschaft geht.

Bild-Quellen: Wikipedia.org

Text-Quellen: t-online.de

Lothar Serra Mari am Freitag, 05.08.2011 14:09 Uhr

Tags: wikipedia

vgwort
 
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16 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • a_d_s am 09.08.2011 11:11:25

    Wie wärs denn mal mit "Darkpedia": Wikipedia in unzensiert :D Dann hast du innerhalb kürzester Zeit a) einen Haufen Spambots in der Darkpedia und b) irgendwelche Einträge, von denen niemand weiss, ob das darin enthaltene Geschreibsel nun stimmt oder nicht. Ein ...

  • DanteConstantin am 07.08.2011 23:06:19

    Die Gullipedia: Wissen so unzensiert wie der Untergrund. Oder besser noch: alle gelöschten Artikel bei Wikileaks leaken. :D ...

  • rockmachine am 07.08.2011 22:51:26

    Wie wärs denn mal mit "Darkpedia": Wikipedia in unzensiert :D Da die Wikipedia-Inhalte komplett frei sind, kann man doch einfach einen Dump davon einspielen (bis 2008 sind die schon fertig gepackt und so), und dann das ganze wirklich frei laufen lassen. GENAU! ...

  • MrDraco am 07.08.2011 22:06:49

    Oh mein verf***ter Gott! Alles was ihr hier schreibt ist wahr und ich könnte jedes mal in den Teppich beißen, wenn ich für Informationen immer zur englisch sprachigen Wikipedia wechseln muss, weil der deutsche Artikel natürlich "irrelevant" ist und die wichtigsten Infos "Citaton needed" und damit ...

  • HerrMaulwurf am 07.08.2011 20:40:48

    Wie wärs denn mal mit "Darkpedia": Wikipedia in unzensiert :D Da die Wikipedia-Inhalte komplett frei sind, kann man doch einfach einen Dump davon einspielen (bis 2008 sind die schon fertig gepackt und so), und dann das ganze wirklich frei laufen lassen. ...

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