
Um etwas mehr Klarheit in diese Angelegenheit bringen zu können, haben die US-amerikanischen Forscher über sechs Millionen anonyme Telefonie-Daten von Nutzern analysiert. Man geht davon aus, dass die lange Stille in Sachen Malware auf den Smartphones bald zu einem Ende kommen könnte.
Betrachtet man die Sache aus wissenschaftlicher Sicht, so zeichnet sich eine interessante Theorie ab. Ottonormalverbraucher dürften derzeit nur selten betroffen sein. Als mögliche Verbreitungsmethoden nannten die Forscher Bluetooth und MMS. Möglich sei auch eine Kombination beider Technologien.
Auf den Aspekt der Bluetooth-Schädlingsverbreitung gehen die Experten näher ein. Attacken im Umkreis von bis zu 30 Metern wären denkbar. Deutlich gefährlicher wird es, wenn Unternehmen von zielgerichteten Angriffen heimgesucht werden. Ein Forscher spricht von einem erschreckenden Szenario. Während man bei Bluetooth hinsichtlich der Entfernungen eingeschränkt ist, gibt es bei MMS kaum Grenzen. Daher gilt diesem Bereich ein noch größeres Gefahrenpotenzial. Unter anderem wäre eine Verbreitung anhand der Einträge im Telefonbuch denkbar. Entsprechend würde sich auch eine umfassende Infektion ergeben. Im Allgemeinen gelten SMS-Würmer als ernst zu nehmende Gefahr. In China habe man bereits erste Schädlinge dieser Art gesichtet. Ein globaler Ausbruch sei durchaus denkbar.
Eine besonders große Angriffsfläche bieten die Betriebssysteme, die häufig verwendet werden. Auf dem Sektor der Smartphones ist der Spitzenreiter Symbian mit etwas 50 Prozent Marktanteil. Derweil rätselt man, warum es bislang so selten Angriffe auf diesem Gebiet gab. Ein maßgeblicher Grund für diese Stille könnte der geringe finanzielle Nutzen sein. Sollte sich beispielsweise mobiles Internet-Banking durchsetzen, dürfte dies auch direkte Auswirkungen auf die Infektion der Geräte haben. Aber bis auf Weiteres werden primär Windows-Systeme infiziert, weil hier generell sehr viel mehr erbeutet werden kann. (gS-)
(via derStandard, geardiary thx!)
News Redaktion am Sonntag, 24.05.2009 16:07 Uhr
machs doch einfach aus. Ist: 1tens noch sicherer 2tens spart es strom. naja, wenn man ein bluetooth headset hat/benötigt kommt man nicht drumherum.... und son kabeloses gerät kann echt praktisch sein (zumindest im navi...) lol Apple iPhone ftw :D Macs haben ...
Ich würde es ja gerne ausschalten, nur funktioniert dann mein BT Headset nicht mehr. ...
lol Apple iPhone ftw :D Macs haben keine Viren^^ ...und mms kann ich noch nicht empfangen ._. ...
Bei Bluetooth wir mir hoffentlich nichts passieren, da ich die Kennwortauthenifizierung aktiviert und auf unsichtbar gestellt habe. MMS sollte für mich auch kein Problem sein, da ich MMS gar nicht konfiguriert habe und jede MMS die ankommt oder versendet werden soll nicht raus oder rei ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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