
Killen Killerspiele?
Die Kette Coop Norge hat bereits zwei Tage nach dem Attentat ihre Läden angewiesen, die fraglichen Spiele nicht mehr zum Verkauf anzubieten. Man wolle damit die Menschen schützen, die von vergleichbaren Anschlägen bedroht seien. Man wolle zudem die normalen Einkäufer davor bewahren, in ihren Läden neben regulären Artikeln auf „Gewaltspiele“ zu stoßen, so ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der leitende Manager Geir Inge Stokke sagte gegenüber einer norwegischen Zeitung, man habe diesen Schritt sofort unternommen, nachdem das Ausmaß des Attentats abzusehen war. Man wolle sich gut überlegen, welche der Spiele wieder in den eigenen Läden angeboten werden sollen. Das eigene Geschäft und der Umsatz würde in dem Zusammenhang keine Rolle spielen. Stokke sei nicht überrascht, wenn zahlreiche andere Unternehmen dem Beispiel seiner Firma folgen würden. Gamasutra berichtete schon von ersten Trittbrettfahrern. Tatsächlich gab kurze Zeit später die Kette Platekompaniet bekannt, ebenfalls die gleichen Spiele aus dem Angebot zu nehmen.
Fakt ist, der Attentäter Anders Behring Breivik hatte mehrere Computerspiele in seinem umfangreichen Manifest erwähnt, die bei den Anbietern allesamt aus dem Sortiment geflogen sind. So auch Homefront, CS Source, Call of Duty 4: Modern Warfare, Sniper Ghost Warrior und sogar World of Warcraft. Vor allem bei WoW ist mehr als fraglich, wie dieses Game für die Vorbereitung eines derartigen Anschlags missbraucht worden sein soll. Wie bitte soll man bei World of Warcraft den Nahkampf mit einem Messer, ein gezieltes Bombenattentat oder die Benutzung einer Schusswaffe mit Zielfernrohr erproben? Von diesem Widerspruch werden die Verantwortlichen der fraglichen Handelsketten wahrscheinlich nie erfahren. Oder aber es würde sie nicht weiter stören.
Bild-Quellen: www.danielplaikner.com
Text-Quellen: geek.com
Lars Sobiraj am Dienstag, 02.08.2011 19:13 Uhr
Circle of Scheiß Genial! YMMD! :D ...
Ich finde es ist durchaus wichtig das die Strafbarkeit des Jüdisch seins in etwa so oft abgeschafft wurde wie die Sklaverei. Der Circle of Scheiß ist Evolutionstechnisch eigentlich sehr bedeutend und wird dauernd vergessen. ...
Die Reihenfolge war daher eher so: Die Reihenfolge ist doch nicht einmal sekundär von Bedeutung - wirklich wichtig war mir mein letzter Satz... ...
Das Theater wurde nicht übersprungen! Die Reihenfolge war daher eher so: Hexe, Jude, Bücher, Jude, Theater, = das letzte Jahrhundert (Das müsste es erschreckend genau treffen.) Mal ehrlich Juden wurden doch immer verfolgt wenn den Leuten gerade langweilig war zum Glü ...
Oh, das mit der Hexerei war viel komplexer und vielseitig einsetzbar... Weiß ich doch - und so ist das Computerspiel halt auch: - es macht süchtig - es produziert Amokläufer - es verroht die Jugend - es verzerrt die Sexualität (ohne Scheiß, hab ich auch ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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