
So sah die Webseite der GIS nach dem Hack aus
Mitte Juli wurden der Gebühren Info Service Gmbh rund 214.000 Datensätze entwendet. Aktivisten des Hacker-Kollektivs Anonymous brachen in die Server des Unternehmens ein und kopierten dabei Anschriften, Telefonnummern und sogar Bankdaten der Kunden. Löchrige Sicherheitsmaßnahmen und Unachtsamkeit ermöglichten den Angreifern den Coup. Zeitweise waren sogar Kundendaten offen auf dem Webserver hinterlegt.
Sicherheitsexperten sind sich einig, dass das nötige Gefahrenbewusstsein bei vielen Unternehmen fehlt. Gerald Kortschak, Geschäftsführer der Informationssicherheitsfirma "sevian7 IT development", behauptete im Gespräch mit der APA, bei vielen heimischen Unternehmen fielen die Investitionen in die IT-Sicherheitsvorkehrungen verschwindend gering aus. Viele Firmen würden sich erst nach einem erfolgreichen Angriff um die nötigen Maßnahmen kümmern. Es „wäre viel gewonnen, wenn man das, was man tun könnte, auch tut“, so IT-Experte Josef Pichlmayr.
Prager gibt überdies zu bedenken, dass ein Großteil der erfolgreichen Hacker-Angriffe auf Unternehmen erst gar nicht an die Öffentlichkeit komme. Viele der virtuellen Überfälle fielen gar nicht erst auf, so Prager. Aufgrund mangelndem technischen Know-How würden selbst die Betroffenen die Attacke selten bemerken. Kaum ein Hacker macht seinen Erfolg so medienwirksam bekannt wie Anonymous. Sogar die Opfer scheuen sich oft, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. In Österreich, so Prager sei das Offenlegen von Angriffen immer noch mit „einem Gesichtsverlust“ verbunden.
Nichtsdestotrotz registriert die Polizei eine deutliche Zunahme der IT-Kriminaltät. In der ersten Jahreshälfte 2008 waren es rund 1.188 Delikte. Im ersten Halbjahr 2011 kam es laut Kriminalstatistik bereits zu 2.229 gemeldeten Attacken.
Text-Quellen: futurezone
Julian Wolf am Montag, 01.08.2011 14:25 Uhr
Na, da fühle mich zurecht bestätigt. Man setzt nun mal Daten, Sachen, Gelder o. Ä. keiner Gefahr aus. Der Schaden lässt sich nämlich kaum ersetzen bzw. das Geschehen kann nicht mehr rückgängig gemacht werden und an der Tatsache, dass Daten durch Kopien bzw. Sachen durch Diebstahl vervielfält ...
nachdem AnonAustria gedroht hatte die Daten zu veröffentlichen.. ...
Sie haben doch sehr gut reagiert... gut dieses komische Spiel am Anfang mit Anonymóus war seltsam.. aber immerhin haben sie an alle Kunden Informationsmail verteilt, dass es eine Datenpanne gab; haben die Schuld sich selbst und nicht den Hackern gegeben; und haben Besserung gelobt. Die ganzen and ...
IT-Experten beurteilen die Sicherheitsvorkehrungen und das Gefahrenbewusstsein von österreichischen Unternehmen wie der GIS bezüglicher Hacker-Angriffen überaus negativ. Martin Prager, Sprecher der IT-Security Experts Group erklärte gegenüber Futurezone, die von Anonymous geknackte Firma habe â ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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