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Stellenabbau bei Foxconn: Eine Million neue Roboter bis 2014

Foxconn (Logo)

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Das umstrittene Unternehmen Foxconn will bis 2014 einen großen Teil seiner Arbeiter vor die Tür setzen. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt rund eine Million neue elektronische Roboter Aufgaben übernehmen, die vorher noch per Hand erledigt wurden. Dies verkündete der Gründer der taiwanesischen Firma Terry Gou in einem Gespräch mit Xinhuanet.

Die Vorteile, die das Unternehmen aus der angekündigten Umwälzung der Belegschaft schlagen will, sind neben den geringeren Lohnkosten auf die höhere Effizienz, die man sich von den Robotern erhofft. Diese sollen die bisherigen Arbeiter insbesondere aus Aufgabenfeldern wie dem Lackieren, Schweißen und Montieren verdrängen.

Aktuell beherbergt der Elektronik-Hersteller rund 10.000 Roboter. Nächstes Jahr soll sich diese Zahl bereits verdreißigfacht haben, so Gou. Im Jahr 2014 will die Geschäftsführung eine Gesamtmenge von einer Million automatischer Maschinen sehen. 

Der taiwanische Hersteller von Elektronikteilen für Apple-, Sony- und Nokia-Geräte geriet in letzter Zeit immer wieder wegen seiner fragwürdigen Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen. Durch eine Selbstmordserie, in der sich innerhalb weniger Monate mehr als zehn Angestellte das Leben nahmen, geriet das Unternehmen in Verruf. Seitdem, versucht Foxconn sein Image wieder aufzupolieren. Erst Anfang letzten Monats kam es wieder zu einem Todesfall. Offenbar starb ein Mitarbeiter an den Folgen der Überarbeitung. Foxconn will von derartigen Vorfällen jedoch nichts wissen. Auch zu den Gerüchten, dass Berufsschüler zu Zwangspraktika im Konzern engagiert werden, gab es nie eine eindeutige Auskunft. Journalisten werden auf Nachfrage lediglich vermeintliche Muster-Wohnungen der Angestellten gezeigt. 

Aktuell beschäftigt Foxconn rund 1,2 Millionen Menschen. Etwa eine Million davon sind in den umstrittenen chinesischen Werken angestellt.

 

Bild-Quellen: foxconn

Text-Quellen: spiegel xinhuanet

Julian Wolf am Sonntag, 31.07.2011 15:04 Uhr

tagsTags: mitarbeiter foxconn apple roboter stellenabbau

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20 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • simpliziss am 01.08.2011 13:53:13

    @simpliziss: Die Annahmen der Modelle sind ja dazugeschrieben. Eines der Wachstumsmodelle besagt, dass auf lange Sicht der Wohlstand nicht vom Ressourceneinsatz abhängt, sondern ausschließlich vom technischen Fortschritt. Der technische Fortschritt ist dann eben die Var ...

  • Philipus II am 01.08.2011 13:43:26

    @simpliziss: Die Annahmen der Modelle sind ja dazugeschrieben. Eines der Wachstumsmodelle besagt, dass auf lange Sicht der Wohlstand nicht vom Ressourceneinsatz abhängt, sondern ausschließlich vom technischen Fortschritt. Der technische Fortschritt ist dann eben die Variable des Modells. Setzt man ...

  • alter_Bekannter am 01.08.2011 12:58:53

    Ich dachte es scheitert bereits daran das keiner im Kommunismus leben will. Aus der DDR wollten se alle raus. Wenn wirklich so viele das gewollt hätten, dann hätten wir noch einen kommunistischen Staat, es ist unrentabel zu viele zu erschießen, das hat uns das 3. Reich gezeigt. ...

  • simpliziss am 01.08.2011 12:54:32

    mag ja sein, dass man dir das bei der kommunistischen...äh links partei beibringt. für die realität jedoch empfehle ich mit den grundzügen der volkswirtschaft anzufangen. wenn das erst mal sitzt, helfe ich dir gerne weiter :T Du sprichst von den sogen ...

  • Isschonwech am 01.08.2011 12:19:40

    Lies einfach mal weiter: Die Motive waren also andere als die Präzision. Es sind die typisch kapitalistischen Motive. Man kann ja gegen Fortschritt, Automatisierung und Rationalisierung nichts einwänden, wenn die Gesellschaft insgesamt davon einen Vorteil hat. Wenn d ...

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