Die IFPI und PayPal sind nun ein Team
Im Kampf gegen urheberrechtsverletzende Websites ist die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) wieder einen Schritt weiter gekommen. Nachdem man bereits im März 2010 die Zahlungsdienstleister MasterCard und Visa von einer Kooperation überzeugen konnte, reiht sich nun auch PayPal in diese Reihe.
Während die Zusammenarbeit mit Visa und MasterCard nur wenige Betreiber von Filesharing-Seiten gestört haben dürfte, sieht die Lage bei PayPal möglicherweise etwas anders aus. In regelmäßigen Abständen wird bekannt, dass die Werbeeinnahmen von Filesharing-Portalen über PayPal transferiert wurden. Auch hat PayPal schon häufiger entsprechende Konten eingefroren. Auch die Spendemöglichkeit auf den Webseiten wird häufig über PayPal gelöst. Wie viele Seiten auf den Bezahldienst tatsächlich zurückgreifen, kann man nur erahnen.
Klar ist jedoch, dass darüber mehr oder minder große Beträge wandern. Seien es nun geringe Spenden oder größere Werbeeinnahmen. Durch die Kooperation dürfte der Geldfluss zukünftig intensiver gestört werden, zumal PayPal die Zusammenarbeit offenbar äußerst ernst nimmt:
"Die heutige Ankündigung [einer Zusammenarbeit] zeigt, dass PayPal den Kampf gegen Musikpiraterie sehr ernst nimmt", so Carl Scheible, Managing Director von PayPal UK, "Wir haben die Nutzung von PayPal zum Verkauf von Inhalten die Urheberrechte verletzen stets unterbunden. Mit dem neuen System wird das Leben für die Betreiber illegaler Seiten sogar noch härter. Unsere Partnerschaft mit der Musikindustrie hilft Rechteinhabern Geld mit ihren eigenen Inhalten zu verdienen, während Piraten am Start gestoppt werden."
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Sonntag, 24.07.2011 18:01 Uhr
Dass PayPal die luxenburgische Bankenaufsicht gewaltig fürchtet, habt ihr ja mitbekommen oder? Nein, bisher nicht. Gibt es denn dazu eine Meldung irgendwo? Und ist wirklich davon auszugehen, dass die denen die Lizenz entziehen, wenn sie da irgendwelche Konten willk ...
Dass PayPal die luxenburgische Bankenaufsicht gewaltig fürchtet, habt ihr ja mitbekommen oder? (Die können schließlich denen eben so schnell die Banklizenz entziehen wie sie ungerechtfertigt Konten sperren) Sollte also PayPal vorhaben, einem Unternehmen ohne Gerichtsbeschluß das Konto einzufrieren ...
, die demnächst wohl verbotenen PaySafeCards Verboten werden sollen die wohl nicht, das System soll nur dahingehend geändert werden, dass festgehalten werden soll, wem welche PSC mit welcher Nummer (oder wie auch immer) verkauft worden ist. Aber auch das dürft ...
stimmt auffallend, titus_shg ^^. paypal funktioniert seit jahren ohne recht und gesetz und natürlich geht es bei der zusammenarbeit nur um ein "erweiteres" rechtsbewusstsein dieser firma...wer wird denn da schon an geld denken :cool: ...
Hach ja, die zweifelhaften und erfolglosen Selbstrettungsversuche der Content-Industrie. PayPal ist gerade in der "Szene" sicher gut ersetzbar (Webmoney, Moneybrookers, LibertyReserve, Bitcoins...), die demnächst wohl verbotenen PaySafeCards lassen sich weiterstgehend auch durch oben genannte Zahl ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.