Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Internetsperren: Thailand sperrt Seiten nach Selbstmord
vorherige News
nächste News

Internetsperren: Thailand sperrt Seiten nach Selbstmord

Nach dem Selbstmord eines 12-jährigen Jungen am Donnerstag hat Thailand's Strafgerichtshof die Schließung von 72 Webseiten angeordnet.

Wie die Bangkok Post berichtet sprang Pongsathorn Wattanabenjasopha aus dem sechsten Stockwerk seines Schulgebäudes in den Tod, nachdem sein Vater ein Spieleverbot ausgesprochen hatte. Der Selbstmord nach einem Spiele-Entzug scheint indes kein Einzelfall zu sein. "Tragischer Tod eines 10-Jährigen in Moskau. Nachdem die Lehrer Andrei Smirnov öfters schlechte Noten und Beurteilungen gaben, sprachen ihm die Eltern ein Spielverbot aus. Am vergangenen Freitag sprang der Junge daraufhin aus dem 19. Stock seines Zuhauses und verstarb", schrieb PCAction in einem Newsartikel schon im Oktober 2007.  Der Direktor des Zentrums für psychologische Betreuung Mikhail Vinogradov in Moskau berichtet von einem anderen Zwischenfall in Japan, dort hätte sich ein 15 jähriger Junge - nach einem solchen Verbot - aus einem Gebäude in den Tod gestürzt. Mikhail Vinogradov hält die Strafen für gefährlich. Süchtige Kinder, die man vom Computer verbanne, könnten leicht zu so einem Verzweiflungsschritt getrieben werden, da sie die Konsequenzen der Extremtat nicht realisieren.

Kann nun in Thailand ein Verbot von Internetseiten gegen die Verzweiflungstaten helfen? Wohl kaum, aber der Druck auf die staatliche Regulierung wächst. Seltsamerweise beinhalten die 72 Seiten die nun unter von der thailändischen Regierung unter Verschluss kommen, sowohl Online-Spiele als auch Gewinnspiele.

Der Artikel in der Bangkok Post zitiert einen Beamten, der sagte, dass spiele-süchtige Kinder eher Selbstmord gefährdet sind als andere. Diese Behauptung sei dahingestellt. Ein Psychologe wie Bundit Sornpaisarn, Direktor eines Institutes für Kinder und Jugendliche mit Problemen in der Pubertät meint, "der Selbstmord des Jungen zeige, dass Kinder, die spiele süchtig sind eine aggressive Mentalität hätten und daher eher Selbstmord begehen, als andere." Nach der Killerspieldebatte und dem im Tagesspiegel schon ironisch angesprochenen Verbots von "Cowboy und Indianer", offenbart sich ein gesellschaftliches Problem des Kontrollverlustes. Was die Eltern nicht mehr richten können, muss nun der Staat übernehmen. "Die Eltern müssen ein Gefühl der Disziplin bei Kindern in jungen Jahren wecken, damit solche Tragödien verhindert werden", sagte Bundit Sornpaisarn.

Wenn nun aber dieses misslingt? Dann bleibt nur der Spezialist, der in Erziehungsfragen hilft. Dr. Bundit rät Eltern mit Kindern in den Teenager-Jahren zu einer positiven Kommunikation, um mit dem Kind gemeinsam die Sucht nach Online-Spielen zu ergründen und damit um gehen zu lernen. Eltern sollten ihre Emotionen kontrollieren und die Ansichten der Kinder anhören, dies würde ein positive Reaktionen hervorbringen, sagte er. Wenn diese simpelsten Umgangsformen der Kommunikation in (Kinder)zimmern von Eltern wieder neu gelernt werden müssen, dann wundert es nicht, wenn diese Eltern lieber eine staatliche Kontrolle (ein staatliches verordnetes Spieleverbot) fordern. Den Betroffenen bleibt nur die Abschottung.

(Christian Schmidt-David alias double screening)

(via GamePolitics Danke!) (Bildquelle 4players Danke!)

News Redaktion am Montag, 25.05.2009 11:37 Uhr

Tags: russland japan jugendliche computerentzug erziehung moskau selbstmord spielesucht spieleverbot thailand kinder

Rating Rating Rating Rating
 
Weitere interessante News
20 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Redfly am 25.05.2009 20:02:15

    Blinder Aktionismus ist das größte Übel in der Politik. wie wahr... die wahre seuche. langsam zweifel ich an der erhabenheit der demokratie (unter den erzwungenen regierungsformen). ...

  • wirrre am 25.05.2009 20:01:33

    Verbietet Fenster Jo, Windows war schon immer Crap. Verbieted Böden! Sind schon zu viele hart aufgeschlagen... :dozey: ...

  • tnjes am 25.05.2009 19:56:32

    OK die Eltern sind unfähig ihrem Kind angemessenen PC-Gebrauch beizubringen und das ganze Volk wird dafür bestraft....naja wenn man das hier in Deutschland einführen würde, würden bestimmte Leute sich vielleicht mal zusammen reißen beim Thema Kindererziehung. ;) ja, aber das wä ...

  • LCD_1 am 25.05.2009 18:08:26

    Man sollte wohl eher den Eltern zu verbieten spieleverbote auszusprechen. Dieser blinde Aktionismus der Politiker demonstriert nur ihre Unfähigkeit, was auch für Zensursula gilt... ...

  • talk hard am 25.05.2009 17:51:54

    gibt keine konsequenzen wenn man tot ist - katholiken werden das anders sehen, ok. qftw:D ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Gamersplatform: GoldenEye Source Gameplay
Play
XBox One stellt sich vor
Play
Destiny - Das Gesetz des Dschungels
Fotostrecke
Internetsperren: Thailand sperrt Seiten nach Selbstmord
News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips