
Irisscan
Der Name des umstrittenen Foto-Moduls lautet Moris - Mobile Offender Recognition and Information System. Vorerst funktioniert er nur in Verbindung mit Apples iPhone. Durch die Erweiterung der Geräte werden Polizisten Gesichter von Verdächtigen oder Zeugen auf eine Entfernung von rund 1,5 Metern erkennen und identifizieren können.
Ab September beginnen die Behörden in Massachusetts und Arizona, die neuen Geräte aktiv einzusetzen. Auf Seite der Exekutive ist die Meinung zur neuen Ausrüstung offenbar größtenteils positiv. Gegenüber des Wall Street Journals erklärte der Sheriff Paul Babeu auf Arizona, dass die Gesichtserkennung vor allem dann nützlich sei, wenn Personen keinen Ausweis bei sich tragen.
Datenschützer melden bereits jetzt Bedenken an. Da die Technologie auch in der Lage ist die Iris eines Bürgers zu scannen, könnte womöglich ein Verstoß gegen gewisse Gesetze vorliegen. Zwar ist es erlaubt Menschen in der Öffentlichkeit zu fotografieren, die Analyse der Augen dringe jedoch tiefer in die Privatsphäre ein. Gerade wenn kein begründeter Verdacht besteht, scheint die Untersuchung der Augen zur Identitätsprüfung fraglich. Die National Association of Police Organizations (NAPO) erklärte Forbes, dass die Behörden eine „moralische Verantwortung“ hätten, entsprechende Richtlinien für die Nutzung derartiger Technologien auszuarbeiten.
Der Entwickler BI2 verlangt rund 3000 US-Dollar pro iPhone-Erweiterung. Zu Beginn sollen rund 1.000 dieser Geräte an die US-amerikanischen Behörden geliefert werden.
Auch in Deutschland gibt es bereits erste Experimente mit den neuen Technologien zur Gesichtserkennung. Ein Sprecher der Bundespolizei aus Potsdam erklärte gegenüber Golem, dass es am Frankfurter Flughafen erste Testläufe für die automatische Gesichtserkennung gebe. Offenbar überprüfen die Zollbehörden, ob die Analyse des Computers anhand eines Fotos zu den Daten führt, die auch im Reisepass des Betroffenen festgehalten sind. Erste Erfahrungen seien „durchaus positiv“.
Bild-Quellen: websnack
Julian Wolf am Donnerstag, 14.07.2011 15:26 Uhr
das teil aufsatz endwenden nachbauen und unters volk leute verteilen und der spaß kann dann für alle beginnen :D und nicht nur für die US-Behörden mann mus sie mit ihren eigenen mitteln schlagen wehre doch ein ansatz ...
Irgendwie muss ja der Absatz von verspiegelten Sonnenbrillen befördert werden... http://s.gullipics.com/image/k/v/k/hq2x3b-jrtwtu-so2i/img.gif HTH + CU ...
*Ironie an* Super *Ironie aus* damit werden auf der Straße alle Bürger wieder zu Verdächtigen! Der Datenschutz wird mit Füßen getreten, typisch Amerika! Wenn sowas in Deutschland käme, würde ich das erste mal auf die Straße gehen! ...
Klingt irgendwie nach Minority Report. ...
Ich will endlich nen ordentlichen Chip im Arsch! Orwell muesste sich eigentlich im Grabe umdrehen, wegen seiner Phantasielosigkeit. Wir brauchen mehr Heugabeln! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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