
Kinox.to (Screenshot)
Das Streamingportal Kino.to ist wohl doch nicht so offline, wie man denken mag. Zwar wurde ein Großteil des Mitarbeiter-Teams Anfang Juni von den Ermittlungsbehörden geschnappt. Allerdings scheint die Plattform seit Montag den Betrieb wieder aufgenommen zu haben.
Während unter der Adresse Kino.to nach wie vor nur eine Botschaft der Kriminalpolizei zu lesen ist, betreiben Unbekannte auf Kinox.to die Plattform offenbar weiter. Im gewohnten Layout werden auf der neuen Seite wie schon beim Vorgänger aktuelle Filme und Serien als Streams auf externen Hostern angeboten. Überdies haben die Betreiber auf der Webpräsenz eine Botschaft hinterlassen, die an die „Fans, Filmfreunde und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ gerichtet ist.
Dort heißt es unter anderem: „Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? Merkt ihr überhaupt noch was in eurem Wahn? Für was finanzieren wir euch jeden Monat? Damit ihr uns verarscht?!“ In den weiteren Zeilen bedanken die Leiter von Kinox.to bei den Fans und „besonders“ beim Internet-Kollektiv Anonymous, das offenbar am Wiederaufbau der Seite behilflich war. Mit dem Sprichwort „Legends may sleep, but they never die,“ endet das kurze Schreiben.
Da das Erstellungsdatum des mutmaßlichen Kino.to-Nachfolgers noch nicht lange zurückliegt, sind noch keine Stellungnahmen von Ermittlungsbehörden oder der GVU verfügbar. Es dürfte jedoch interessant werden, wie die Content-Industrie auf den „neuen Feind“ reagieren wird.
Bild-Quellen: kinox
Text-Quellen: kinox
Julian Wolf am Dienstag, 12.07.2011 00:21 Uhr
Nett auch wenn ich kein kino.to Nutzer war und es auch nie sein werde :) GreeZ psp ...
Also hältst auch Du es für möglich, dass es so gelaufen sein könnte, wie ich annehme? Wenn man die Startseite erst mal "bearbeiten" kann, ist es auch ein Leichtes, alle Links zu anderen Servern usw. da zu löschen. MfG Andy Wie es offensichtlich gelungen i ...
LOL... Scherzkeks! Die echte Domain ist doch beschlagnahmt. Wie soll man dann die originale benutzen. http://kino.to Kleiner Spassmacher, woll? :T Wie will jemand ne domain in tonga beschlagnahmen? Erst mal informieren/nachdenken dann posten... (n ...
Also hältst auch Du es für möglich, dass es so gelaufen sein könnte, wie ich annehme? Wenn man die Startseite erst mal "bearbeiten" kann, ist es auch ein Leichtes, alle Links zu anderen Servern usw. da zu löschen. MfG Andy ...
Keine Ahnung, aber eine(!) Möglichkeit könnte vielleicht theoretisch sein, dass der Betreiber (im Rahmen seines Geständnisses) der Polizei -in der Hoffnung auf "Milde"- die Zugangsdaten gegeben hat und dass die dann (mit seinem "Einverständnis") diesen Text da reingesch ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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