Das Symbol der "Filesharer-Kirche"
Vor etwa einem Jahr nahmen einige Filesharer in Schweden ein großes Projekt in Angriff. Sie wollten ihren Glauben als Religion anerkannt wissen. Die Kirche des Kopierens, wie man deren Religion frei übersetzen könnte, fand tatsächlich einige Anhänger. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind es etwa 1.000 Mitglieder. Mit der erhofften Anerkennung verbanden die Gläubigen aber noch etwas anderes. Wer seine Religion ausübt darf deshalb nicht verfolgt werden. Dieses als Religionsfreiheit bezeichnete Recht ist ein elementarer Grundsatz vieler Verfassungen. Dieser Grundsatz steht jedoch im Widerspruch zu anderen Gesetzen.
Aus den Bestrebungen der Gläubigen ist jedoch nichts geworden. Bereits Anfang April wurde deren erster Antrag an die schwedische Regierung, ihren Glauben offiziell als Religion anzuerkennen, abgewiesen. Zur Begründung führte man aus, dass eine religiöse Vereinigung einer formalisierten Art der Gebete und Meditation bedürfe. Darüber verfügte man zum Zeitpunkt der Antragsstellung jedoch nicht.
Der zweite Antrag besserte hier deutlich nach. Man hoffte nun darauf, dass dieser anerkannt würde. In dieser Woche erhielt man jedoch abermals eine Absage. Diesmal sind die Gründe dafür jedoch unklar. Unklar ist nun, wie man weiter vorgehen will. Vom Glauben abfallen ist jedenfalls keine der möglichen Optionen. Letztendlich bedarf es auch keiner staatlichen Anerkennung, um sich einer bestimmten Glaubensrichtung zugehörig zu fühlen. Die Ziele der rund 1.000 Mitglieder umfassenden "Kirche" sind damit zwar nicht zum Scheitern verurteilt. Doch eine größere Akzeptanz bleibt ihnen vermutlich dadurch ebenso versperrt.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Sonntag, 10.07.2011 18:11 Uhr
höre ich ja das erste Mal von, schon krass was einige durchbringen wollen. Filesharing als Religion? lol ...
1.So ne Religion braucht einen Gott, einen Digitalisierten, der es sicht Jenseitig der Mattscheibe gemütlich gemacht hat und dort wirkt. Nennen wir ihn DEUS DIGITALIS, man betet ihn an, damit die Filmemacher, die nötigen Techniken und Inspiration haben um gute Filme zu veröf ...
Nochmal für ganz Arme: Jesus war zwar Jude, aber das Christentum ging aus denen hervor, die ihm nachfolgten. Für Leute, die solches Grundschulwissen haben, ist es auch nichts neues, dass das Christentum eine Abspaltung des Judentumes ist. Warum es verwunderlich sein soll, d ...
Schwachfug. Dass etwas bindend ist, steht nicht im Widerspruch dazu dass mit dem neuen Testament die Strafe für Sünder durch Menschen abgeschafft wurde. Jetzt will ich Bibelstellen haben. Und du kannst dir sicher sein, dass ich auch die Stellen finde, die deinen St ...
Ich glaube Saulus ist der einzige Atheist der in der Bibel groß rauskam. Aber leider mit dem völlig aus dem Kontext gerissenen Zitat: Wer nicht arbeitet braucht auch nicht zu essen. Im Zusammenhang indem er es nämlich gesagt hat heißt es nämlich nicht "Arbeitslose verhungern lassen" ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.