Europäische Union (Flagge)
Microsoft-Sprecher Gordon Frazer hatte kürzlich erklärt, in der Microsoft-Cloud abgelegte Daten - egal, wo sie gespeichert sind - könnten nicht vor Zugriffen Patriot Act geschützt werden (gulli:News berichtete). Dies liege daran, dass Microsoft als US-Unternehmen sich an das dort geltende Recht halten müsse, und gelte ebenso für andere Unternehmen wie Facebook und Google. Dabei sei es egal, wo die Daten gehostet würden. In einer kurz darauf veröffentlichten Stellungnahme empfahl der für die Region Westeuropa zuständige Microsoft-Manager Klaus Holse Andersen den Kunden, dem US-Rechtssystem zu vertrauen (gulli:News berichtete).
Mit diesem Vorschlag will man sich bei der EU aber offenbar nicht zufrieden geben. Stattdessen befasst man sich momentan mit der Frage, ob europäische Datenschutz-Richtlinien durch den Patriot Act wirkungslos werden. Die niederländische EU-Parlamentarierin Sophie in 't Veld warf außerdem die Frage auf, ob es unter diesen Umständen überhaupt möglich sei, Datenschutz-Gesetze effektiv durchzusetzen. Ein namentlich nicht genannter Rechtsexperte sagte gegenüber Pressevertretern gar, die EU-Datenschutzgesetze seien "das Papier kaum wert, auf dem sie geschrieben sind." Dies soll nun durch die EU weiter untersucht werden. Was man allerdings effektiv unternehmen kann, wenn sich die EU-Datenschutzgesetze tatsächlich als derart ineffektiv erweisen, ist fraglich.
Text-Quellen: ZDNet
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 06.07.2011 11:18 Uhr
Hm, das Briefgeheimnis. Es ist ja nicht so dass keine Möglichkeit bestünde einen Brief zu öffnen und anschließend wieder zu verschließen und nur weil es verboten ist wird es natürlich keiner machen. Wers glaubt wird selig. :D MfG Mr. J ...
Die Datensammelwut und der Überwachungswahn der Amis kennen keine Grenzen! Bleibt nur noch den größten Dorn in ihrem Auge zu schützen, das Briefgeheimnis (!), das man durch die Einführung des verdammten E-Post-Briefes versucht auszuhebeln. Dann hätten sie die totale Überwachung jeglicher Kommunikati ...
Apropos Datenschutz: Nur Daten, die nicht (im Netz) existieren, können auch nicht ausgespäht, missbraucht und gegen die Nutzer verwendet werden. Würde ich so nicht unterschreiben. Verschlüsselte Daten kann man sehr wohl im Netz lagern und auch e ...
Die EU soll mal nicht so tun, als wisse sie das nicht alles schon, dass die USA auf ALLES zugreifen können (und das auch tun.) Das ist politisch so gewollt, sonst hätte man bspw. NIEMALS diesem Swift-Abkommen zugestimmt. Auch dieses ACTA-Dingens fällt in diese Kategorie. Die Entsche ...
Hier wäre allerdings die Frage ob die Möglichkeit überhaupt besteht oder ob du garkeine solchen Auswahlmöglichkeiten hast wenn du z.B. ein Word Dokument in der Cloud speichern willst. Wenn du nicht mal die Möglichkeit hast dein Word Doc mit AxCrypt oder Ähnlichem zu vers ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.