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Schweiz: Die Anti-PowerPoint-Partei

PowerPoint soll aus der Schweiz verschwinden

PowerPoint soll aus der Schweiz verschwinden

In der Schweiz sorgt gegenwärtig eine kleine Themenpartei für ein beschauliches Presseecho. Die Rede ist von der Anti-PowerPoint-Partei (APPP). Wie der Name schon sagt, will die Partei PowerPoint aus der Schweiz verbannen. Nach Angaben der Partei verschlingt die Software jährlich 2,1 Milliarden Schweizer Franken.

Wenn es um Produkte aus dem Hause Microsoft geht, könnten die Meinungen kaum unterschiedlicher sein. Insbesondere die Präsentationssoftware PowerPoint scheidet die Geister. Es gibt viele Bücher, die sich mit den Vor- und Nachteilen der Software befassen. Wie präsentiert man richtig? Was ist völlig falsch? Nicht alle Fragen lassen sich einfach beantworten. Für viele ist PowerPoint aber die "Rettung" wenn es um Präsentationen geht. Overheadprojektoren und Folien wirken dagegen geradezu steinzeitlich.

Nicht so für die APPP, eine schweizer Themenpartei. Das Ziel der Partei lässt sich schlicht formulieren: Microsofts Präsentationssoftware ist eine Verschwendung finanzieller Ressourcen der Schweiz. Pro Jahr versumpfen durch die Software 2,1 Milliarden Schweizer Franken. Das entspricht umgerechnet etwa 1,7 Milliarden Euro. Wohin genau die Gelder gehen, lässt sich nicht mehr so exakt aufschlüsseln. Einerseits ist es natürlich der Kaufpreis der Software selbst. Andererseits kalkuliert man äußerst spannend den Verlust an Produktivität durch derartige Präsentationen.

Laut der APPP müssen 11 Prozent der Schweizer zwei Mal pro Woche an einem PowerPoint-Meeting teilnehmen. Bei jeder dieser Präsentationen sind mindestens 10 Personen anwesend. Nach Schätzungen der APPP sind 85 Prozent der Anwesenden von der Präsentationen demotiviert. Infolge dieser "Demotivierung" sinke die Produktivität, die man sodann numerisch auf einen Wert von 2,1 Milliarden Schweizer Franken kalkulieren konnte.

Ob die Partei mit ihrem Bestreben, PowerPoint zu verbannen, erfolgreich sein kann? Nun, vermutlich nicht. Andererseits braucht es in der Schweiz aufgrund des Systems lediglich 100.000 Unterschriften, um ein Nationales Referendum über die Verbannung von PowerPoint und vergleichbarer Software abzuhalten.

Text-Quellen: cnet

Klaus Müller am Mittwoch, 06.07.2011 11:29 Uhr

tagsTags: präsentation partei schweiz powerpoint

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35 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Loooki am 10.07.2011 09:45:02

    Ich bin auch kein freund so einer JunkSoftware Doch man kann damit Präsentieren und wenn die Zuhörer demotiviert sind dann liegt der Fehler meist nicht bei der Software :D Aber witzig wie du kalkulieren können xD ...

  • tnf am 07.07.2011 10:07:59

    Die Welt benutzt PowerPoint* ohne zu wissen, dass die Alternative "Flipchart" in 95% der Fälle eine dreifache Wirkung hat. Geht es nicht noch allgemeingültiger? Welche Aussage steckt denn jetzt konkret hinter der dreifachen Wirkung? Schwachsinn... :rolleyes: ...

  • akumu00 am 07.07.2011 08:17:41

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir damals vor ~10 Jahren in der Schule in Physik Gruppenweise etwas vortragen sollten. Ein Freund hatte gerade einen neuen Beamer bekommen und ein anderer einen Laptop. Wir waren dann bei mir und haben mit PP eine Präsentation erstellt. Um dann hinterher ...

  • CFRA am 07.07.2011 07:28:29

    Währe ich Schweizer, meine Unterschrift / Stimme hätten sie. Es ist wie mit aller anderen: Bei PPT wird, ohne nachzudenken was im Internet Gefundenes zusammengeklickt und anderen als höchst aktuelle und höchst wichtige Info "hingepointet". Für diese ist der Inhalt aber meistens weder neu, no ...

  • Juuichi am 07.07.2011 01:54:46

    Open Office is nicht umsonst ! LibreOffice Was du meinst, ist das ehemalige StarOffice bzw Oracle Open Office (welches nicht länger entwickelt wird). Wenn irgendwo von Open Office die Rede ist, dann ist in 99.9% der Fälle OpenOffice.org gemeint. Zum Them ...

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