
Die IFPI in der Schweiz hat ein Problem
Hat die IFPI, respektive einer ihrer führenden Mitarbeiter, Steuern hinterzogen? Dieser Frage geht die deutsche Steuerfahndung seit dieser Woche ganz offiziell nach. Als Auslöser hierfür dienten Dokumente, die am vergangenen Wochenende im Netz aufgetaucht sind. Beat Högger, Geschäftsführer der IFPI, legte seinen Posten zum 27. Juni bereits nieder. Zur Begründung gab man die "aktuelle Diskussion" um seine "Nebentätigkeit in einer privaten Unternehmung" an, wie heise aktuell berichtet.
Dabei geht es um ein ganz besonderes Unternehmen mit dem Namen "IP Gate". Nach Ansicht der Steuerfahndung handelt es sich bei der Aktiengesellschaft, die in deutschem Besitz ist, um eine Briefkastenfirma. Der primäre Zweck des Unternehmens dürfte es nach Einschätzung der Fahnder gewesen sein, dem deutschen Staat Einnahmen vorzuenthalten. Laut Schweizer Medien gibt es mehrere Hinweise, dass es sich bei IP Gate tatsächlich um eine Briefkastenfirma handelt.
Bis zum Jahr 2009 hatte das Unternehmen seinen Sitz beispielsweise in der Zürcher Toblerstrasse 76a - wie die IFPI auch. Seit diesem Zeitpunkt ist das Unternehmen nun in die Kraftstrasse 30 gewandert. Eine neue Adresse, die aber ein identisches Gebäude bezeichnet. Für das Unternehmen waren neben Högger außerdem zwei Sekretärinnen tätig. Diese beiden arbeiteten auch für die IFPI.
Bis zum Abschluss der Ermittlungen wird noch einige Zeit vergehen. Darüber hinaus hat das Blog, das die Dokumente veröffentlicht hat, auch weitere Ungereimtheiten angeprangert. Darunter ist beispielsweise eine angebliche Manipulation der Charts zum Vorteil eines Majorlabels.
Text-Quellen: heise
Klaus Müller am Freitag, 01.07.2011 13:00 Uhr
Schadenfreude ist die schönste Freude :T ...
hab mir das ganze jetzt mal angesehen... ach du scheisse... das stinkt ja GEWALTIG! ...
Die Interessensverbände und die Unterhaltungsindustrie sind natürlich die Guten der Welt. Alles klar. :rolleyes: In Wirklichkeit sind sie leider auch nichts anderes als verlogene Trickbetrüger. Das war mir schon vorher klar. Nachtrag: Hier kann man sich amüsiert mehr Details dazu lesen: h ...
Die deutsche Steuerfahndung ermittelt seit dieser Woche offiziell gegen führende Mitglieder der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Auslöser der Ermittlungen waren Dokumente, die am vergangenen Wochenende aufgetaucht sind und sich mit der Nebentätigkeit des ehemaligen IF ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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