Der Guardian
Im Zeitalter des Internets weichen immer mehr Menschen von den klassischen Printmedien. Während viele Personen bei literarischen Werken nach wie vor neumodische E-Books meiden, ist in der Welt der Zeitungen und der gedruckten Informationsmedien ein deutlicher Wandel zu bemerken.
Dies geht natürlich auf Kosten der Verleger der journalistischen Schriften. So auch beim linksliberalen Londoner Blatt „Guardian“. Dieses genießt zwar seit jeher einen hervorragenden Ruf - in der Kasse des Managements sieht es aber von Jahr zu Jahr schlechter aus. Wie der 57-jährige Chefredakteur Alan Rusbridger der BBC erklärte, sank die Auflage der Zeitung in den letzten fünf Jahren um satte 31 Prozent. Dementsprechend gingen auch die Erlöse aus Werbe- und Stellenanzeigen in die Knie. In nur vier Jahren sanken diese um umgerecht 46 Millionen Euro. Bei der Sonntagszeitung „Observer“, die ebenfalls zur Guardian Media Group gehört, sieht es nicht besser aus. Wenn sich die wirtschaftliche Lage nicht verbessert, „könnte uns in drei bis fünf Jahren das Geld ausgehen“, so Andrew Miller, Leiter der GMG.
Doch prinzipiell scheinen die Leser dem Angebot des Blattes nicht zu weichen. Das kostenfreie Internetangebot des Guardian wurde nach eigenen Angaben allein im Mai von 2,8 Millionen Usern angeklickt. Das bedeutet eine Steigerung von rund 241 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Doch durch die Gratis-Homepage lassen sich wesentlich weniger Einnahmen generieren. Deshalb verzichtet der Guardian laut Rubsbridger auf eine Paywall für das Nachrichtenangebot. Offenbar teilt man die Meinung der Konkurrenten bei der Financial Times. „Wenn man Kundschaft ausschließt, beraubt man sich digitaler Möglichkeiten“, wodurch die ohnehin wenigen Anzeigenkunden davon liefen, so FT-Verlagsmanager Miller.
Doch auch trotz dieser gut gemeinten Überlegungen sind die Einnahmen des Blattes weiterhin im Sturzflug. Die Entlassung von vielen festangestellten Journalisten scheint schon fast sicher. „Wir müssen uns von einer erheblichen Anzahl Mitarbeiter trennen, am besten auf freiwilliger Basis und nach einer zivilisierten Unterhaltung.“, so Rusbridger gegenüber der BBC. Diese Ankündigung dürfte das Betriebsklima sicherlich nicht aufwerten.
Doch immerhin hat man einen Plan aus der Krise. „Digital First“ heißt das neue Konzept. Zukünftig sollen alle Investitionen in erster Linie in die Webseite guardian.co.uk gesteckt werden, um so einen höheren Gewinn und mehr Leser zu erreichen. Die Print-Redaktion soll weiterhin schrumpfen, sodass größere Verluste ausbleiben.
Bild-Quellen: joelipari
Text-Quellen: spiegel
Julian Wolf (g+) am Dienstag, 28.06.2011 16:52 Uhr
Was auch noch ganz interessant werden würde ist die Google Forschung. Diese Kerle bauen ja eine Suchmaschine die statt reinen Suchergebnisse zukünftig Antworten liefern soll. Da würde sich dann sogar ein Seitenbesuch erübrigen und sämtliche Konkurrenz Sufus gleich mit begraben. Abgesehen davon ist ...
Also die Zeitung ist im allgemeinen zumindest bei mir auf dem absteigenden Ast, genauso wie gedruckte Bücher bei mir. Bücher lese ich ausschließlich in gedruckter Form. Gefällt mir einfach besser und meine Augen halten deutlich länge durch. Davon abgesehen mag i ...
ich glaub weniger dad filesharing fie printmedien vernichtet. selbst auf dem ipad ist es mir ein grauen lange artikel oder sogar bücher zu lesen Um Bücher zu lesen gibt es Ebook Reader und kein ipad oder wepad was weiß ich noch alles so gibt. ...
ich glaub weniger dad filesharing fie printmedien vernichtet. selbst auf dem ipad ist es mir ein grauen lange artikel oder sogar bücher zu lesen ...
Bis auf kleinanzeigen lese ich eigentlich nichts mehr in zeitungen ..bzw sah nie nen grund mir ne zeitung zu abonnieren nachdem ich von zuhause auszog ..internet ersetzt zeitung und fernsehen für mich und meine freundin ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.