
Die Studie von BE Broadband zeichnet kein gutes Bild
Sechs Prozent. Diesen Wert sollte man sich dringend merken, wenn es in die nächste Diskussionsrunde rund um das Three-Strikes-Gesetz geht. Denn dieser Prozentwert steht für die Zahl der Internetnutzer, die sich von dem Gesetz abschrecken lassen. Zu diesem Ergebnis ist eine aktuelle Studie gelangt, die im Auftrag des britischen Internet Service Providers BE Broadband durchgeführt wurde.
Im Rahmen der Studie hat man mehrere Hundert Kunden befragt, was sie vom Digital Economy Act halten und wie sich ihre Filesharing-Gewohnheiten durch dieses Gesetz verändern würden. Der Digital Economy Act hat zwar kein Three-Strikes-Gesetz eingeführt, er stellt jedoch die grundsätzliche Möglichkeit dafür in den Raum. Die Ergebnisse dieser Befragung lassen aufhorchen.
Unter allen Befragten gaben 85 Prozent an, Filesharing zu betreiben. Von all diesen Filesharern erklärten 94 Prozent, dass sie ihr Verhalten auch im Zuge des Digital Economy Act nicht ändern würden. Eher im Gegenteil. Die Mehrheit der Personen gab an, dass man eben Gegenmaßnahmen ergreifen werde. Sei es die Nutzung eines VPN-Anbieters oder Proxy-Dienstes oder eine andere Möglichkeit, die eigene IP-Adresse zu verschleiern.
Die 6 Prozent, die ihr Verhalten ändern werden, stellen sich ebenfalls äußerst interessant zusammen. So kommt ein Prozent durch Personen zustande, die ihre Filesharing-Aktivitäten komplett einstellen wollen. Die weiteren 5 Prozent wollen sie lediglich "zurückfahren". Effektivität sieht anders aus. Was bleibt, ist die Frage, ob man auf derartige Feststellungen angemessen reagieren wird oder ob man weiterhin den "alten" Kurs fährt.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Dienstag, 28.06.2011 15:14 Uhr
Sorry wenn ich das thema noch mal rauskrame: gibt es jetzt im moment also kein Three Stikes Gesetz in England bzw in Schottland? ...
Das nenne ich mal ein hartes Stück. Der Kunde ist selbst zahlungswillig und investiert auch in andere Dienstleistungen. Sieht danach aus, alsob man die Unterhaltungsindustrie aufgrund der Gesetzeslage überhaupt nicht leiden kann. Genau das ist eigentlich das Lust ...
was der verwertungsmafia wohl als nächstes einfällt, nachdem ihr größtes pferd laamt? werden sie endlich untergehen und aufhören uns tagtäglich fadenscheinige lügenmärchen von angeblichen verlusten aufzutischen? oder werden sie sich noch weiter in politische prozesse einmischen, um sich scha ...
Finde es sehr gut, dass die Leute gegen diese Wirtschaftsdiktatur Widerstand leisten :T ...
Die Mehrheit der Personen gab an, dass man eben Gegenmaßnahmen ergreifen werde. Sei es die Nutzung eines VPN-Anbieters oder Proxy-Dienstes oder eine andere Möglichkeit, die eigene IP-Adresse zu verschleiern. Das nenne ich mal ein hartes Stück. Der Kunde ist selbst zahlungswillig u ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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