
TSA Logo mit Windel
Jean Weber hat aktuell Klage gegen die Transportation Security Administration (TSA) in Florida eingelegt, weil ihre Mutter trotz ihrer schweren Erkrankung aus Sicherheitsgründen ihre Windel ausziehen musste. Die an Leukämie leidende Frau befand sich auf ihrem letzten Flug nach Michigan, um sich im Kreis der Familie zu verabschieden. Die Frau wurde in einem Rollstuhl in den Sicherheitsbereich gebracht, von wo aus der Transfer zum Flugzeug stattfinden sollte. Zum Abtasten musste man ihr die Einlage entfernen, weil die Einlage angeblich dabei gestört hätte. Die klagende Tochter, die bei dem Vorfall anwesend war, versteht die Welt nicht mehr. „Das ist etwas, wovon ich mir nicht vorstellen konnte, dass dies auf amerikanischen Boden passieren kann. Meine Mutter ist 95 Jahre alt, wiegt 105 Pfund und ist kaum in der Lage zu stehen.“
Die Sprecherin der TSA konterte, sie könne über diesen Vorfall und inwiefern die Privatsphäre der Betroffenen verletzt wurde, nichts sagen. Einen Sicherheitsalarm würde man stets in einer einfühlsamen und respektvollen Art und Weise bearbeiten. Weil der Rollstuhl der alten Dame anhaltend den Alarm auslöste, begannen umfangreiche Untersuchungen auf explosive Stoffe. „Wenn es dabei einen Alarm gibt, müssen wir dem nachgehen“, so die Sprecherin. Die ständigen Alarme mündeten in eingehende Untersuchungen von Rollstuhl und Patientin. Man brachte die Frau in ein Nebenzimmer, lagerte sie auf einer Art Glasoberfläche und forderte, die Tochter solle ihr die Windel entnehmen, weil diese aufgrund ihrer Verschmutzung die Suche nach der Ursache für den Alarm erschweren würde. Die Tochter nahm ihre Mutter mit ins Badezimmer und zog ihr die schmutzige Windel aus. Eine Ersatzwindel war nicht vorhanden. Jean Weber brachte bei ihrer Klage zum Ausdruck, sie hofft, dass es künftig weniger invasive Untersuchungsmethoden für alte Menschen geben würde. Sie kann nicht verstehen, warum man die alte Frau diesem Prozere unterzogen hat. Die Sprecherin der TSA hingegen betonte, die Handlungsabläufe seien bei allen Personen stets die gleichen. Würde man solche Menschen nicht untersuchen, so würden sie eine Gefahr darstellen, weil Terroristen dies ausnutzen könnten. Es gab bereits eine erste Reaktion von der übergeordneten Behörde, der Homeland Security. Man habe lediglich die Anordnungen befolgt, hieß es als Antwort. Die Klägerin ist der Meinung, wenn dem so sei, dann müsse man schlichtweg die vom Personal befolgten Regeln verändern. Frau Weber sagt selbst, sie will keine große Welle machen. Aber ein derartiges Vorgehen ist für sie absolut intolerabel. „Die Leute dort müssen das wissen, dass das so nicht geht. Beim nächsten Mal könnte es dich treffen.“
Text-Quellen: http://www.newsherald.com
Lars Sobiraj am Montag, 27.06.2011 22:50 Uhr
Die Amis haben doch einen Knall... War bisher an zwei Flughäfen in Amerika: Chicago und L.A., ausserdem noch bei einem Zwischenstopp in Vancouver, wo amerikanische Beamte gearbeitet hatten. Unglaublich, was für ein Sicherheitsprozedere das ist. Fingerabdrücke, und zwar alle 5 von beiden Händen. ...
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In Florida hat kürzlich die Tochter einer 95-jährigen Frau Klage gegen die amerikanische Flughafenbehörde TSA eingereicht. Ihre Mutter musste beim Einchecken ihre benutzte Windel entfernen. Es sollte offenbar untersucht werden, ob sich darin gefährliche oder gar explosive ...
Ich arbeite zufällig als Altenpfleger und das richtige Wort hierführ wäre "Einlage" :T Oder Vorlage oder Schutzhose, zumindest beim geschlossenen System ;) Vorlagen sind bei uns im Heim nur die kleinen Mini,Midi,Maxi Vorlagen. Aber ist ja auch egal. ...
Ich arbeite zufällig als Altenpfleger und das richtige Wort hierführ wäre "Einlage" :T Hehe, ja genau dasselbe wollte ich ebenfalls schreiben. :T ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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