
Die unbekannten Hacker, denen es am 10. Mai gelang, rund 360.000 Kundendaten von den US-Servern der Citibank zu stehlen, schlagen nun offenbar Profit aus ihrem Coup. Wie aus einem Bericht des Wall Street Journals hervorgeht, wurden in den letzten Stunden 3.400 Konten mit insgesamt 2,7 Millionen Dollar belastet.
Den Angreifern gelang es vor rund einem Monat, einen Webserver der Bank mit simplen URL-Tricks im Webbrowser zu kompromittieren. Offenbar war nur ein simples Modifizieren des Links notwendig, um zumindest an einen kleinen Teil der sensiblen Informationen zu kommen. Obwohl laut Citibank neben den Namen der Inhaber, den Kontonummern, den E-Mail-Adressen und den Kaufhistorien keine weiteren Daten kopiert werden konnten, gelang es den Hackern offenbar trotzdem, Geld von den Konten abzuheben. Üblicherweise würde es hierfür noch an den Sicherheitscodes der Kreditkarten mangeln.
Nichtsdestotrotz fehlen auf allen der betroffenen Konten scheinbar rund 800 Dollar. Die Bank kündigte jedoch bereits an, für den Schaden aufkommen zu wollen. Auch um die Neuausstellung der Kreditkarten wolle man sich kostenfrei kümmern.
Die Identität der Diebe ist weiterhin unklar. Sollte man die Verantwortlichen jedoch ermitteln können, dürften auf diese harte Strafen zukommen. Vor wenigen Wochen ließ ein Sicherheitsexperte noch verlauten, dass man erste Vermutungen habe, dass die Angreifer auf dem osteuropäischen Raum stammen. Der jetzige Vorfall deutet jedoch darauf hin, dass man der Verfolgung der Täter wohl kaum zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen ist.
Bild-Quellen: logostage
Text-Quellen: wsj
Julian Wolf am Montag, 27.06.2011 14:37 Uhr
das ist ne ziemlich geile idee :D ...
Evtl. haben ein paar Kunden ihr Geld einfach abgehoben, um den Schaden ersetzt zu bekommen :D:T ...
Man kann z.B. mit dem Geld anonyme bezahlkarten kaufen und sich mit denen das geld überweisen, online gold kaufen oder Bitcoins. Da gibts schon einige möglichkeiten das geld rumzuschieben ohne dass es wer findet. Ausserdem muss es noch lange nicht heissen, dass die leute die sich das geld geschnap ...
Ich meine jetzt hat man sie doch oder nicht ? Ich meine einen Vorteil muss dieses Computergestützte Geld doch haben: Man kann es verfolgen. - Muss man jetzt nicht nur schauen wohin es nun überwiesen wurde? Oder ist das jetzt schon ein unüberwindbares Problem? danke für eine Antwort ...
http://www.google.de/search?q=*2011%2F06%2F310591.shtml die bordsoftware hat was gegen indymedia... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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