kino versus kino.to
Nach dem Bust des Streaming-Portals Kino.to gaben die Ermittler gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus nun erste Informationen preis. Demnach hätte die Justiz in Spanien zirka 2,5 Millionen Euro eingefroren. Der Leipziger Betreiber verfügte zudem über hochwertige Computer und drei Luxusautos auf Mallorca und Deutschland. Auf dem deutschen Konto eines anderen Hintermanns wurden 200.000 Euro aufgefunden. Vermutlich handelt es sich dabei um seinen Anteil am Erlös des Portals. Die Macher haben nach Ansicht der Ermittler das Konzept des Gratis-Kinos im Web entwickelt und ständig perfektioniert. Den Betreibern ging es offenbar nicht darum, die Rolle des Robin Hoods des Internets zu spielen. Für den Staatsanwalt war Kino.to ein durchweg "hochkriminelles, profitorientiertes System", bei dem von der Beschaffung der Kino-Mitschnitte, des Hochladens der Dateien bei den Hostern, der Zusammenarbeit untereinander und der Bereitstellung alles perfekt aufeinander abgestimmt war.
Der Leipziger Angeklagte hat bisher zu keinem der Vorwürfe Stellung bezogen. Andere Beschuldigte sollen sich in den vergangenen Tagen geständig gezeigt haben. Begonnen hatten die Ermittlungen im Dezember 2009 in der Staatsanwaltschaft München I. Ein bayerisches Filmstudio hatte Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.
Ob man mit dem Vorgehen die Urheberrechtsverletzungen dauerhaft einschränken kann, bleibt dahingestellt. Nach den ersten DDoS-Angriffen auf den Hauptkonkurrenten Movie2k.to (gulli:News berichtete) läuft dieses Portal mittlerweile wieder ohne Zwischenfälle. Daneben existieren aber noch zahlreiche andere Seiten, die ihren Besuchern ähnliche Serviceleistungen bereitstellen. Statt die Betreiber juristisch zu verfolgen oder Netzsperren vor Gericht zu erwirken, sollte sich die Filmwirtschaft vielmehr auf attraktive legale Alternativen konzentrieren.
Text-Quellen: focus.de
Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 19.06.2011 14:25 Uhr
Mir hatt Kino2k to immer Spass gemacht, warum sollen die dann kein Geld verdienen, wenn ich da nur an die GEZ denke und die macht kein Spass. Das Internet ist eben so wie es ist. Der Kleine Mann verdient eben nun mal am meisten wenn er sich nicht an die Regeln der Kapitaldiktatur hält. Richtig so ...
Und vor allem: Wer jetzt so tut, als wären die damit steinreich geworden, sollte sich mal fragen, warum die Filmindustrie es dann nicht selbst aufzieht :rolleyes: Vielleicht, weil man damit noch viel mehr Geld verdienen kann ... Weil es vor allem diese Abofallen w ...
Großes Bla...bla...bla... mehr nicht, es wird ne Strafe verhängt werden, zur Abschreckung, max. 5 jahre oder so, der/die sind nach 2 jahren wieder raus, wenn sie nicht mit ner Geldstrafe abgespeißt werden +500 Sozistunden... Sind wir doch mal ehrlich, wann mußte in Deutschland jemand das abgezockte ...
Und was haben die jetzt von dem Geld ? können sie es behalten ? oder ist es für immer Weg wegen Steuerhinterziehung ? ...
... leider bietet MaxDome usw. keine sonderlich guten Angebote weshalb solch ein markt vorerst eh wenig Interesse bietet. Genau - und solange die Filmfirmen das nicht einsehen und ihre Angebote wirklich legal und konkurrenzfähig machen, werden die meisten Kunden imm ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.