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  • Kino.to: 2,5 Mio. Euro, Computer und Luxusautos beschlagnahmt
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Kino.to: 2,5 Mio. Euro, Computer und Luxusautos beschlagnahmt

kino versus kino.to

kino versus kino.to

Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Focus wurden die ersten Konten der Betreiber von Kino.to lokalisiert und eingefroren. Bislang wurden laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Dresden rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt. Dazu kommt hochwertige Hardware und mehrere Luxusautos in Mallorca und Deutschland.

Nach dem Bust des Streaming-Portals Kino.to gaben die Ermittler gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus nun erste Informationen preis. Demnach hätte die Justiz in Spanien zirka 2,5 Millionen Euro eingefroren. Der Leipziger Betreiber verfügte zudem über hochwertige Computer und drei Luxusautos auf Mallorca und Deutschland. Auf dem deutschen Konto eines anderen Hintermanns wurden 200.000 Euro aufgefunden. Vermutlich handelt es sich dabei um seinen Anteil am Erlös des Portals. Die Macher haben nach Ansicht der Ermittler das Konzept des Gratis-Kinos im Web entwickelt und ständig perfektioniert. Den Betreibern ging es offenbar nicht darum, die Rolle des Robin Hoods des Internets zu spielen. Für den Staatsanwalt war Kino.to ein durchweg "hochkriminelles, profitorientiertes System", bei dem von der Beschaffung der Kino-Mitschnitte, des Hochladens der Dateien bei den Hostern, der Zusammenarbeit untereinander und der Bereitstellung alles perfekt aufeinander abgestimmt war.

Der Leipziger Angeklagte hat bisher zu keinem der Vorwürfe Stellung bezogen. Andere Beschuldigte sollen sich in den vergangenen Tagen geständig gezeigt haben. Begonnen hatten die Ermittlungen im Dezember 2009 in der Staatsanwaltschaft München I. Ein bayerisches Filmstudio hatte Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Ob man mit dem Vorgehen die Urheberrechtsverletzungen dauerhaft einschränken kann, bleibt dahingestellt. Nach den ersten DDoS-Angriffen auf den Hauptkonkurrenten Movie2k.to (gulli:News berichtete) läuft dieses Portal mittlerweile wieder ohne Zwischenfälle. Daneben existieren aber noch zahlreiche andere Seiten, die ihren Besuchern ähnliche Serviceleistungen bereitstellen. Statt die Betreiber juristisch zu verfolgen oder Netzsperren vor Gericht zu erwirken, sollte sich die Filmwirtschaft vielmehr auf attraktive legale Alternativen konzentrieren.

Text-Quellen: focus.de

Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 19.06.2011 14:25 Uhr

Tags: kino movie2k.to

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53 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Hotte06 am 22.06.2011 13:17:26

    Mir hatt Kino2k to immer Spass gemacht, warum sollen die dann kein Geld verdienen, wenn ich da nur an die GEZ denke und die macht kein Spass. Das Internet ist eben so wie es ist. Der Kleine Mann verdient eben nun mal am meisten wenn er sich nicht an die Regeln der Kapitaldiktatur hält. Richtig so ...

  • LordArion am 21.06.2011 21:53:39

    Und vor allem: Wer jetzt so tut, als wären die damit steinreich geworden, sollte sich mal fragen, warum die Filmindustrie es dann nicht selbst aufzieht :rolleyes: Vielleicht, weil man damit noch viel mehr Geld verdienen kann ... Weil es vor allem diese Abofallen w ...

  • .drunken am 21.06.2011 21:18:09

    Großes Bla...bla...bla... mehr nicht, es wird ne Strafe verhängt werden, zur Abschreckung, max. 5 jahre oder so, der/die sind nach 2 jahren wieder raus, wenn sie nicht mit ner Geldstrafe abgespeißt werden +500 Sozistunden... Sind wir doch mal ehrlich, wann mußte in Deutschland jemand das abgezockte ...

  • MrsEng66 am 21.06.2011 16:09:37

    Und was haben die jetzt von dem Geld ? können sie es behalten ? oder ist es für immer Weg wegen Steuerhinterziehung ? ...

  • Schattenlos am 20.06.2011 21:27:13

    ... leider bietet MaxDome usw. keine sonderlich guten Angebote weshalb solch ein markt vorerst eh wenig Interesse bietet. Genau - und solange die Filmfirmen das nicht einsehen und ihre Angebote wirklich legal und konkurrenzfähig machen, werden die meisten Kunden imm ...

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