Coroneos erklärte am heutigen Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, er erhoffe sich, dass vom Druck der großen Industrienationen die Bemühungen kleinerer Staaten bei der Cybercrime-Bekämpfung unterstützt und beschleunigt würden. Ein ähnliches Vorgehen habe beispielsweise beim Atomwaffen-Sperrvertrag gut funktioniert.
Coroneos zeigte sich besonders besorgt über die Benutzung von Botnets durch Cyberkriminelle. Botnets seien momentan "wirklich die Waffe der Wahl", ob nun bei finanziell oder politisch motivierten Angriffen, so der Industrievertreter. Dadurch würden massive Schäden angerichtet.
Unter anderem befürwortet Coroneos eine verstärkte Einbeziehung der Internet-Provider bei der Bekämpfung von Malware und Botnets. Durch Monitoring-Technologien direkt beim Provider können infizierte Rechner identifiziert werden. Anschließend kann der Provider Unterstützung bei der Säuberung des Rechners leisten. In Coroneos' Heimatland wird dies derzeit bereits getestet. Coroneos betonte, dass dabei die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibe und das Projekt eine beeindruckende Erfolgsquote vorweisen könne. Innerhalb von sechs Monaten habe man es geschafft, dass 90% der Rechner gängige Sicherheitsstandards einhalten, berichtet er.
Ähnliches wünscht sich Coroneos nun auch international. "Wenn wir es [Cybercrime] wirklich effektiv bekämpfen wollen, müssen wir es in verschiedenen Gesetzgebungen rund um die Welt bekämpfen. […] Wir haben einen Dialog begonnen, um zu sehen, ob dies etwas ist, dass wir auf koordinierte Art tun können," sagte er.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 14.06.2011 15:09 Uhr
Also ich hätte lieber ein Mail-Relay laufen, anstatt eines Providers, der meinen Rechner auf Malware durchsucht. Nein, danke :beer: Immer wenn die Politik sich auf das Internet konzentriert, bekomme ich so ein flaues Gefühl in der Magengegend. Woran liegt das bloß? ...
Die Regierungen einflussreicher Staaten sollen die Cybersicherheit verstärkt in Foren wie dem G20 auf die Tagesordnung setzen und Druck auf Staaten, die bei der Cybercrime-Gesetzgebung hinterherhinken, ausüben. Das forderte kürzlich Peter Coroneos, Mitbegründer der International Internet Industry As ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.