Datenschutzproblembär Facebook
Zumindest der anderorts gerne als "ehemaliges Nachrichtenmagazin" titulierte Spiegel will nach Eigenbericht erfahren haben, dass es aufregende neue Pläne im Bundesministerium für Verbraucherschutz geben soll. Datenschutzprobleme bei Facebook und Co könnten demnach mit bewährt untauglichen Mitteln bekämpft werden. Dazu Christian Grugel, Leiter der Abteilung Verbraucherpolitik im erwähnten Bundesministerium:
"Wir prüfen, ob das Datenschutzrecht in Anlehnung an das Fernabsatzrecht so gestaltet werden kann, dass jeder, der im Internet Angebote in den deutschen Wirtschaftsraum macht, sich an deutsche Regelungen halten muss."
In anderen Worten: Wer auf Webseiten Werbung schaltet, die sich nicht an deutsche Datenschutzgesetze halten (bei Facebook und anderswo eher die Regel als die Ausnahme) kann dann von Konkurrenten abgemahnt werden, wegen angeblichen Wettbewerbsvorteils. Die bisher schon unerträgliche Abmahnpraxis soll also noch erweitert werden, auf Anzeigenkunden bei ausländischen Web-Anbietern.
Wenn der kühne Plan also jemals in Realität umgesetzt wird, dürften neue, spezialisierte Abmahnkanzleien einträgliche Geschäfte mit den laxen Datenschutzrahmen der grossen Webseitenbetreibern erschliessen können - ohne, dass sich allerdings am zugrunde liegenden Problem etwas ändert. Schliesslich macht der deutschsprachige Anzeigenmarkt nur einen kleinen Bruchteil des Advertising-Umsatzes bei Facebook, Google, Yahoo und den anderen aus; die Webgiganten werden ihre einträglichen Geschäfte mit Nutzerdaten nicht für einen vergleichsweise kleinen Markt riskieren.
Richtiger, wenn auch weit komplizierter, wäre ein direktes Vorgehen gegen den Missbrauch von Daten deutscher Bürger - aber damit käme man zumindest mit den Webgiganten selbst ins Gehege, und müsste im schlimmsten Fall solche strengen Normen auch auf deutsche Unternehmen und Behörden anwenden. Der vermeintliche Ausweg über das Wettbewerbsrecht dürfte weit mehr Schaden als Nutzen bringen. Es bleibt daher, zu hoffen, dass die Idee nur in die Kategorie "blinder PR-Aktionismus" fällt und nie verwirklicht wird.
Bild-Quellen: Facebook
Text-Quellen: SPON
Fritz Effenberger am Samstag, 11.06.2011 11:35 Uhr
Wenn Dummheit Schmerzen verursachen würde, würden von heute auf morgen unsere Parlamente wohl zu Krankenhäusern umfunktioniert... Die Frau hat doch grade so viel Hirn, dass sie nicht zu gackern anfängt, wenn sie Getreide sieht... :buh: ...
Ja, das ist ein Problem. Ich finde es heutzutage nur bedenklicher, dass es immer nur darum geht alles und jeden gesetzlich zu regeln und dann permanent zu klagen, völlig ohne Maß und Ziel. Dieses ganze Politiker- und Juristenpack, das sich immer mehr und mehr selbst subventioniert (und zwar nur auf ...
Wieso? Nur weil jemand viel hat nimmt mans ihm weg? Und das auch noch um mehr von diesem Gesocks zu generieren? nein. facebook und co verstehen nur eine sprache und zwar die des geldes. ein bitte stößt auf taube ohren aber wenn es an die bilanzen geht wird jede ...
Wieso? Nur weil jemand viel hat nimmt mans ihm weg? Und das auch noch um mehr von diesem Gesocks zu generieren? Dazu kommt noch dein (berechtigtes) Bedenken...Wäre wieder mal eine typisch deutsche Aktion, hoffentlich bleibt es beim Gerücht. So ist das nunmal... ...
großen seiten wie facebook ans geld zu gehen ist eigentlich nicht verkehrt, Wieso? Nur weil jemand viel hat nimmt mans ihm weg? Und das auch noch um mehr von diesem Gesocks zu generieren? Dazu kommt noch dein (berechtigtes) Bedenken...Wäre wieder mal eine typisch deu ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.