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Ein frisch eingereichtes Patent des US-Konzerns Apple beschreibt eine Technologie, mit der es möglich sein könnte, iOS-Geräten die Aufnahme von bestimmten Objekten oder Umgebungen zu verbieten. In den Dokumenten wird ein neuartiger Bildsensor dargestellt, der in der Lage ist, Daten via Infrarot zu empfangen. Ausgesendet werden könnten diese beispielsweise durch ein kleines Modul über einer Bühne oder einer Kinoleinwand. Die empfangenen Informationen können dann dafür dienlich sein, die Funktionen des Gerätes zu beschränken.
Will beispielsweise ein Veranstalter verhindern, dass Apple-Kunden ein Konzert in Bild oder Ton mitschneiden, könnte er den Kameras beziehungsweise Mikrofonen aller neuen Appleprodukte den Garaus machen. Alternativ könnte das Sendemodul auch veranlassen, dass das Handy die aufgezeichneten Daten mit einem Wasserzeichen oder Ähnlichem versieht. Die Anwendungsbereiche der patentierten Technik könnten sich allerdings nicht nur auf die Sperre von verschiedenen Funktionen beschränken. Über die Infrarot-Wellen wären auch Informationen in Supermärkten oder Messen kostengünstig auf das Gerät übertragbar.
Die neuartige Methode aus dem Hause Apple steckt aber augenscheinlich noch in den Kinderschuhen. Ob die Infrarot-Sperren jemals in einem iOS-Gerät verwendet werden, ist noch lange nicht geklärt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple eine patentierte Technologie nicht verwendet.
Sollte es allerdings tatsächlich zur beschriebenen Umsetzung des Plans kommen, werden sicherlich nicht alle Apple-Kunden erfreut sein – gerade wenn sich die Funktion nicht deaktivieren lässt. Kaum ein Anwender wird sich von seinem Smartphone-Hersteller gerne vorschreiben lassen, was er fotografieren darf und was nicht.
Bild-Quellen: apple
Text-Quellen: golem
Julian Wolf am Montag, 06.06.2011 19:01 Uhr
@DerAlteL Ich sage ja, bis auf Möchtegern-lustige Beleidigungen ist deine Argumentationskompetenz nicht besonders weit gediehen. Du bildest dir ein, als einziger zu verstehen, was da patentiert wurde. Damit liegst du aber leider nicht richtig. Glaube du aber weiter an deine Einzigartigkeit und ic ...
Das eine wird wie wild ausgeschlachtet weil es von einer Firma kommt die scheinbar Leserpotential anzieht sobald man etwas negativ darstellt und das andere läuft seit Jahren nebenher und keiner beschwert sich darüber. Schon komisch. Warum? Nur weil es sowas gibt? ...
Ich habe etwas verteidigt und sogar bejubelt deiner Ansicht nach. Nein. Ich habe etwas erläutert und richtig gestellt. Wenn du jetzt meinst dass du diese Richtigstellung kritisieren musst, dann tu es, aber du bist damit nunmal auf der falschen Fahrspur unterwegs und siehst es immernoch nicht ein. L ...
@DerAlteL Du beweist deine Argumentationskompetenz sehr gut damit, dass du dich immer nur in Beleidigungen flüchten kannst. Hättest du mal richtig gelesen, dann hättest du bemerkt, dass ich gar nicht das Patent an sich kritisiere, sondern deine verblendete Einstellung dazu. Genau das habe ich mi ...
Ich frage mich auch noch irgendwie inwieweit das Patent besonders kreativ ist, da es hier letztlich um die Steuerung eines Geräts über Infrarot geht. Allerdings geht das bei Fernsehern z.B. schon recht lange. MfG Mr. J ...
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 15:15 Uhr
So schnell wie ursprünglich geplant wird man ACTA nicht umsetzen können. Eine erste große Protestwelle rollte letztes Wochenende über alle internationalen Spitzenpolitiker hinweg. Die nächste wurde bereits angekündigt. Sie befindet sich in Planung. Wenn ACTA dennoch umgesetzt wird, was könnte sich dadurch verändern? Ein Gespräch mit dem fraktionslosen österreichischen Politiker Martin Ehrenhauser.
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 18:18 Uhr
Udo Vetter beschreibt einen kuriosen Fall, bei dem Polizisten in ein Grundstück eindringen, für das kein Durchsuchungsbeschluss vorliegt. Ihre Begründung für die Missachtung der Strafprozessordnung: Hätten sie den zuständigen Richter hinzugezogen, so hätte der Betroffene wegen der Verzögerung unverhältnismäßig lange in Haft verbleiben müssen. Auch auf die Hinzuziehung von Zeugen wurde verzichtet.
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