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Briten planen offensive Cyberwaffen

Großbritannien (Flagge)

Großbritannien (Flagge)

Die Briten wollen offenbar - neben diversen Verteidigungs- und Überwachungssystemen - auch "offensive Cyberwaffen" entwickeln. Das berichtet die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf mehrere Regierungsangehörige. Federführend bei der Entwicklung der Systeme sollen das "Cabinet Office" sowie das Government Communications Headquarter (GCHQ) sein.

Konkret soll neben dem Cabinet Office das "Cyber Security Operations Centre" des GCHQ für die Projektleitung zuständig sein. Auch das Verteidigungsministerium soll - zumindest in einer bestimmten Projektphase - Vorschläge beisteuern. Für das Projekt ernannte das Verteidigungsministerium kürzlich General Jonathan Shaw zum Leiter einer Gruppe für "Verteidigungs-Cyberoperationen". Shaw erklärte gegenüber dem Guardian, im Cyberspace habe man einen "Konflikt ohne Grenzen".

Ähnlich martialisch äußerte sich Großbritanniens "Streitkräfte-Minister" Nick Harvey. Er sagte Guardian-Reportern, er gehe davon aus, dass "Aktionen im Cyberspace einen Teil des zukünftigen Schlachtfeldes bilden werden". Cyberwaffen seien dementsprechend "ein wichtiger Teil des Waffenarsenals des Landes". Großbritannien brauche "einen Werkzeugkasten" entsprechender Software und sei momentan dabei, diesen zu entwickeln. Es handelt sich um das erste Mal, dass die Existenz eines solchen Programmes in Großbritannien offiziell bestätigt wird. Harvey beschrieb Art und Umstände der Nutzung der neuen Cyberwaffen als "weitgehend analog" zur Nutzung anderer kriegerischer Mittel. Die "Regeln und Normen, die Logik und die Standards" seien im sogenannten Cyberspace dieselben wie in jedem anderen Konfliktfeld, erklärte Harvey. Man werde wahrscheinlich die neuen Cyberwaffen nicht bereitwilliger offensiv einsetzen als andere Waffensysteme und auch seine Gesamtstrategie nicht ändern.

Neben der Nötigkeit offensiver "Cyberwaffen" betonte Harvey auch erneut die Bedeutung einer guten Absicherung kritischer Infrastrukturen. Großbritannien betont seit Jahren die Wichtigkeit von IT-Sicherheit und "Cyberwar"-Techniken und investiert in diesem Bereich erhebliche Geldbeträge. 

Text-Quellen: The Guardian

Annika Kremer am Dienstag, 31.05.2011 16:09 Uhr

tagsTags: großbritannien cyberwar kritische infrastrukturen gchq cyberwarfare

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23 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Jasoba am 01.06.2011 14:25:19

    Recht haben sie, die Briten! Kann doch nicht angehen, dass Anonymous LOIC hat und Großbritannien nichts... :unknown: lol yep. Low Orbit Ion Cannon dass nenn ich mal ne angriffswaffe xD! Das lustige dran is dass die briten ja wirklich nicht ihre lazer chargen können ...

  • Chibo am 01.06.2011 08:43:32

    Recht haben sie, die Briten! Kann doch nicht angehen, dass Anonymous LOIC hat und Großbritannien nichts... :unknown: ...

  • Sempralon am 01.06.2011 07:02:17

    Also, wo der Angreifer sitzt findet man > hier ...

  • Jasoba am 01.06.2011 02:51:46

    och nee bitte kein cyberwettrüsten. Wird ja doch nur geleakt. Dann haben irgendwelche Spinner (no offense musicjunkie^^) einen megavirus, der kurz schaden anrichtet und dann logischerweise von den antiviren programmen eingestampft wird... Gibt ja schon genug gesindel welches böse programme freiwi ...

  • ATMega8 am 01.06.2011 02:08:07

    Seufz. Wieder einer, der keinen Plan hat, von was er faselt. Nein, die Regeln und Normen sind NICHT die selben. Das was der Typ unter Logik versteht ist intelligenten Menschen eher als Fieberwahn bekannt. Standards allerdings haben wir. Einer davon ist, wirr redende Vollpfost ...

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