Chinesisches Militär am Computer
Wenn Regierungseinrichtungen oder staatliche Behörden über das Internet attackiert werden, ist oftmals China der mutmaßliche Ursprungsort der Hacking-Angriffe. Gerade die USA erklärt bei Cyber-Attacken auf beispielsweise das amerikanische Außen-, Verteidigungs- oder Energieministerium oftmals, dass man chinesische Hacker hinter den Versuchen vermutet.
Gleichzeitig klingt natürlich immer die Vermutung vieler Experten mit, dass bei einigen der Vorfälle auch die chinesische Regierung ihre Finger im Spiel hat. Für diese Theorie lieferte der Ministeriumssprecher Geng Yansheng am Donnerstag einen neuen ernst zu nehmenden Beweis. Erstmals wurde gegenüber der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dass der asiatische Staat seit Jahren ein Team von 30 Elite-Hackern beschäftigt. Die sogenannte „Blaue Armee“ sei laut Yansheng 2008 entstanden, um das Land und dessen Infrastruktur vor Cyber-Angriffen von außen zu verteidigen. Dies gelinge sogar bereits auf einem hervorragendem Niveau. So sei die „Truppe“ in einem groß angelegten Testlauf, bei dem es einen simulierten Angriff an Viren- und Hacking-Attacken abzuwehren galt, sehr erfolgreich gewesen.
Auf die berechtige Fragen der „Times“, ob das Experten-Team auch für Angriffe genutzt werde, gab der Ministeriumssprecher keine genaue Antwort. Internetsicherheit sei eine internationale Angelegenheit, in der China schon oft genug Ziel von Angriffen gewesen sei, meinte Yansheng. Der Regierungsmitarbeiter und Militärforscher Xu Guangyu versuchte daraufhin klar deutlich zu machen, dass die Blaue Armee ausschließlich zur Selbstverteidigung diene.
Auch hierzulande rüstet sich die Regierung in Hinblick auf mögliche Cyber-Attacken. Erst im vergangenen Februar begann das Nationale Cyber-Abwehrzentrum des Deutschen Bundes mit seiner Arbeit.
Bild-Quellen: chinaislame
Text-Quellen: spiegel
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 26.05.2011 22:26 Uhr
@DenKe: WAS ist korrekt?? Nachdem du direkt nach mir gepostet hast, scheint deine Aussage mein Posting zu bestätigen. Aber dann schreibst du "Man kann China sicherlich vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie Hacker nutzen". WTF??? Natürlich wird Hacking von China auf staat ...
China gibt also die Existenz einer Abteilung zu, die jedes westliche Land sowie die Russen seit Jahren in vermutlich 10 bis 100 facher Personalstärke betreibt und für Experten ist das ein Warnschuss? Was kommt als nächstes? :D eben ;) Aber du kannst dir ja selb ...
3000 ist auch noch zu wenig. China hat gigantische unterirdische Komplexe mit über 20.000 Arbeitern. Diese dienen eigtl. zur Koordinierung von Militarpolizei und co., zeigt aber wie sehr dieses Land auf Strategie setzt. ...
Die Angabe, dass sie nur 30 Leute haben finde ich schon etwas lächerlich, wer nimmt denen denn das ab... Ich hatte eher an einen Schreibfehler gedacht :D so 3000 wäre ne realistische Zahl, bei einem Land welches knapp 1.000.000.000 Menschen Zählt. ...
Die Angabe, dass sie nur 30 Leute haben finde ich schon etwas lächerlich, wer nimmt denen denn das ab... ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.