WikiLeaks (Logo)
Die Zeitung "New Statesman" veröffentlichte ein Dokument, dem zufolge WikiLeaks-Mitarbeiter "Geheimhaltungs-Abkommen" unterzeichnen müssen (gulli:News berichtete). Verletzen sie diese, drohen ihnen laut Dokumet Vertragsstrafen von umgerechnet bis zu 14 Millionen Euro.
Domscheit-Berg, der 2010 bei WikiLeaks ausstieg, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, WikiLeaks ähnele mittlerweile zu sehr den Regierungen und Unternehmen, die es eigentlich zur Verantwortung ziehen solle. "WikiLeaks ist geworden, was es verabscheut: eine repressive Organisation, die restriktive Verträge benutzt, um seine Mitarbeiter zu knebeln, die Intransparenz und mangelnde Verantwortlichkeit kultiviert," so Domscheit-Berg in einer per E-Mail verschickten Stellungnahme.
Der Aktivist, der momentan an einem eigenen Leak-Portal arbeitet, erklärte, ihm täten all die neuen Freiwilligen leid, die "keine Ahnung hatten, wo sie hineingeraten". Er sagte sogar, es täte ihm leid, WikiLeaks mit aufgebaut zu haben.
Assange gab bislang gegenüber der Presse keinen Kommentar zum Thema ab. Einer seiner Anwälte, Mark Stephens, erklärte allerdings, er sehe keinen Grund, die Echtheit des vom New Statesman veröffentlichten Dokuments in Zweifel zu ziehen. Er habe allerdings nicht an dem Dokument mitgearbeitet und könne daher zu dessen Inhalt nicht Stellung nehmen.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Montag, 16.05.2011 23:15 Uhr
Das war nicht meine Aussage. Ich hatte lediglich ein Beispiel gesucht, bei dem ich einen entsprechend hohen Bekanntheitsgrad voraussetzen kann, und Sachbücher fallen mir da eher wenige ein. Natürlich ging es mir nicht um den Unterhaltungswert des Buchs. @Simpliziss: Was die Kritikpunkte Domscheit-B ...
Fasst du "Herr der Ringe" auch mit "es gab ein Feuerwerk und irgendwelche Leute saßen in einer Taverne" zusammen? Ok, mein Fehler. Ich wusste nicht, dass du das buch gar nicht als Sachbuch betrachtest. Ich zielte auf die Glaubwürdigkeit des Autors ab, was bei de ...
@ Annika, vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du die Kritik von Domscheit mal in einigen wenigen und vor allen Dingen nachvollziebaren Statements zusammenfassen würdest? Dieser Satz in Deiner Eröffnung: Der Aktivist, der momentan an einem eigenen Leak-Portal arbeitet, erklärte, ihm täten al ...
Bei allem Respekt, aber deine Theorie, dass man an den drei so ziemlich irrelevantesten Stellen eines ganzen Buchs am besten die Position des Autors erkennt, kann ich nicht nachvollziehen. Es erschließt sich mir auch nicht, wieso angesichts der ganzen wirklich interessanten Dingen über WikiLeaks, di ...
Da wurden oftmals die unwichtigsten Trivia-Geschichten, die im Buch vielleicht je eine oder zwei Seiten ausmachten, aus dem Zusammenhang gerissen und zur Schlagzeile gemacht. Gerade an den scheinbar unwichtigen und ausschmückenden Nebengeschichten erkennt man of ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.