Ein Screenshot des Servers
Das französische Three-Strikes-Gesetz hat in der Vergangenheit wiederholt zu Besorgnis geführt. Viele befürchteten, dass ihnen tatsächlich die Internetverbindung für mehrere Monate "gekappt" wird. Wie sich bei einer der jüngsten Umfragen von HADOPI herausgestellt hat, lassen sich jedoch nur wenige Filesharer wirklich abschrecken. Die weit größere Sorge sollte somit einem anderen Problem gelten, dass der französische Sicherheitsforscher Olivier Laurelli entdeckt hat.
Offenbar hat das Unternehmen, dass für die Filesharerjagd im staatlichen Auftrag verantwortlich ist, nicht sauber gearbeitet. Wie Laurelli gegenüber den Kollegen von TorrentFreak berichtet, habe er Zugang zu einer Virtuelle Maschine (VM) erlangt. Diese hätte zahlreiche Informationen darüber enthalten, wie die Filesharerjagd vom Trident Media Guard durchgeführt wird.
Darunter Skripte, P2P-Clients um Fake-Peers zu generieren, lokale Adressen im Datenzentrum und offenbar sogar ein Masterpasswort. Insbesondere letzteres könnte nach Angaben von Laurelli zu einer globalen Sicherheitslücke bei Trident Media Guard führen.
Die Kollegen von TorrentFreak haben Kopien aller Dateien erhalten und wollen sie in den kommenden Tagen analysieren. Der Vorgang dürfte vermutlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Eine Veröffentlichung der Dateien habe man vorerst nicht geplant. Auch weitere Details, wie eine Liste von IP-Adressen die offenbar zu wichtigen Web-Interfaces führt, werde man nicht offenlegen.
Sollte sich diese Anschuldigung bewahrheiten, wäre dies katastrophal für das Three-Strikes-System. Man hatte stets damit argumentiert, dass das System absolut sicher sei und Fehler in allen Bereichen ausgeschlossen werden können. Das dürfte zumindest jetzt eher zweifelhaft sein.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Sonntag, 15.05.2011 12:28 Uhr
Also ... "Es findet kein Mißbrauch statt!" ... "Die erhobenen Daten sind Sicher!" Ansonsten hätte ich das nicht veröffentlicht ... ich hätte denen die Tour vermasselt, in dem ich die Verbindungsdaten ge- bzw. verfälscht hätte ... Erwischen? Dann hätte ich auf obige "****" verwiesen! :D ...
Ja ach das ist doch alles halb so schlimm - solange die die Daten nicht veröffentlichen ist doch alles in Butter für HADOPI :rolleyes: Was mich viel eher noch interessieren würde: Kann man die Daten in der Behörde damit auch manipulieren ? Also Einträge streichen andere Menschen eintragen usw? Da ...
Ein hässlicher Angriff - das ist es, was dieser Laden verdient. Viele Anschuldigungen gegen Politiker, haufenweise völlig falsche Logs und Tools, die jegliche echten Protokolle sofort löschen oder gleich die Protokollierung nach /dev/null umbiegen. Wer das Internet anpisst, sollte bluten. Mächtig ...
Wie die Kollegen von TorrentFreak unter Berufung auf einen französischen Sicherheitsforscher aktuell berichten, scheint es eine erhebliche Sicherheitslücke im System von "HADOPI" zu geben. Dieses ist in Frankreich für die Erfassung von Urheberrechtsverletzern in Internettauschbörsen verantwortlich. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.