Facebook vs. Google
Herausgefunden hatte dies die Redaktion des Magazins The Daily Beast. Zahlreiche Newsportale wurden dazu angehalten Gerüchte zu verstreuen, dass Google die Privatsphäre ihrer Nutzer verletzen würde. Die PR-Agentur Burson-Masteller bot dem Blogger Chris Soghoian sogar ihre Hilfe beim Verfassen eines kritischen Artikels an. Auf seinem Blog warnte er kurze Zeit später davor, dass ein Dienst von Gmail Dritten den Zugriff auf die Aktivitäten ihrer Kontakte erlauben würde. Man hoffte so einen Artikel bei einflussreichen Publikationen wie The Washington Post, Politico oder bei The Huffington Post erwirken zu können.
Google Social Search zeigt den Nutzern von Gmail tatsächlich die Empfehlungen ihrer Kontakte an. Wenn aber jemand ein paar Worte über einen Film oder ein Buch auf seinem Facebook-Profil verfasst, wird seinen Kontakten die Rezension ganz regulär angezeigt. Was hier normal ist, sollte bei den Google-Nutzern plötzlich verpönt sein. Der Informatiker Soghoian empfand den Wunsch nach einem negativen Bericht, als möchte jemand einen Elefanten aus einer Ameise machen, weswegen er sich erkundigte, in wessen Auftrag die Agentur arbeitet. Als das Unternehmen sich weigerte ihn zu informieren, beschloss der Blogger, die komplette Kommunikation zwischen ihm und dem Unternehmen zu veröffentlichen. Nachdem USA Today die Story brachte, konfrontierten Mitarbeiter von The Daily Beast Facebook mit den Fakten. Ein Sprecher von Facebook gab an, man misstraue seinem Rivalen und glaube, die Firma würde zu viele Informationen seiner Kunden preisgeben. Während Facebook den Deal mit der Marketingfirma zugab, war Google bislang zu keinem Statement bereit. Der Vorfall befände sich noch in interner Bearbeitung, weswegen man ihn noch nicht kommentieren könne. Offenbar möchte man dort keine schmutzige Wäsche waschen.
Bild-Quellen: engadget.com
Text-Quellen: engadget.com
Lars Sobiraj (g+) am Donnerstag, 12.05.2011 16:17 Uhr
Einzelne Leute die solche Programme schreiben, werden jahrelang in den Knast gesteckt. Facebook wiegelt dann die Verantwortung auf die Leute ab, die ihre Emailadressbücher "durchsuchen" lassen... Klasse :mad:... ...
Es melden sich täglich mehr und mehr Menschen da an. Was mich ziemlich stuzig machte, war die Tatsache, dass mir plötzlich potenzielle Freunde / Menschen vorgeschlagen wurden, mit denen ich vor Jahren mal zu tun hatte, oder zum Teil sogar Affären, die 4-5 Jahre her si ...
Liest sich lustig. Nicht, weil es lustig geschrieben ist, sondern weil das Thema einfach lustig ist. Ich gehe mal davon aus, dass Google auch lachen wird und die Sache auf sich beruhen lässt. Also weder Statement noch Maßnahmen von deren Seite. Und so ists auch richtig. Einfach ignorieren, wenn jema ...
Ich habe es lange Zeit abgelehnt, mich auf Facebook an zu melden. Genauso wie ich es abgelehnt habe, mich bei gmail an zu melden. Ich hab dem Druck der Freunde nachgegeben und mich nun doch bei Facebook angemeldet. Schon vor 2 Jahren waren die AGB's dermaßen fürn Arsch, dass ich mir gedacht habe, d ...
Aufgrund welcher Gesetzesgrundlage forderst du ein Verbot von Facebook? "Die Würde des Menschen ist unantastbar"? :D ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.