Apple Feedback von makeitfair.org
Die vom britischen Guardian bekannt gemachten Untersuchungen wurden durchgeführt vom "Centre for Research on Multinational Corporations and Student" und "Scholar Against Corporate Misbehaviour" (Sacom). In den fraglichen Fabriken werden im Auftrag von Apple die Geräte iPhone und iPad hergestellt. Besonders herausstechend ist die Erklärung der Mitarbeiter, in der sie sich dazu verpflichten, keinen Selbstmordversuch zu unternehmen. Foxconn führte die obligatorische Erklärung etwa vor einem Jahr nach Bekanntwerden der Selbstmordserie ein.
Ansonsten ist das Leben der zirka 500.000 Mitarbeiter offenbar keinen Deut besser als das von Maschinen. Überstunden sind nicht die Ausnahme, sie sind die Regel. Obwohl offiziell monatlich nur 36 Überstunden erlaubt sind, wurden Fälle von Personen bekannt, die 98 Stunden zusätzlich zu ihrer regulären Monatsarbeitszeit gearbeitet haben. Anlässlich der Einführung des iPads durfte nur ein Tag in 13 frei genommen werden. Wer das Arbeitssoll des Managements nicht erfüllt, wird vor seinen Kollegen gedemütigt. In den angeschlossenen Schlafsälen herrschen überaus strikte Regeln. Als jemand unerlaubt seinen eigenen Haartrockner benutzte, musste er ein Eingeständnis unterzeichnen, dass es sein Fehler war, in den Räumlichkeiten seine Haare mit einem Fön trocknen zu wollen.
Grafik von makeITfair.com
Bild-Quellen: http://makeitfair.org/
Text-Quellen: http://blog.fefe.de/?ts=b34331f4 Guardian
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 02.05.2011 15:49 Uhr
Die Ursache liegt sowohl im Unternehmen als auch im Kunden. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Verstehe also nicht ganz was du mit "pinkeln" meinst. Das ist ein Metapher zum veranschaulichen des Effekts, selbst wenn alle die Firma boykottieren, dann satteln ...
gulli.com:Mitarbeiter müssen schwören, keine Selbsmordversuch zu unternehmen In den fraglichen Fabriken werden im Auftragder Inqnet GmbH die Server der Website "gulli.com" hergestellt. Besonders herausstechend ist die Erklärung der Mitarbeiter, in der sie sich dazu verpflichten, keinen ...
Kann die Argumentation "ist doch überall das selbe" nicht nachvollziehen. Man könnte auch elektr. Produkte nur noch als Gebrauchtware kaufen. Damit unterstützt man keine Neuproduktion. So eine Argumentation habe ich hier letztens schon mal gelesen, ich glaube es ging um ...
Nestle und Coca Cola sollen ja auch nicht nett zu ihren Mitarbeitern sein. Für mich wäre das kein Gegenargument. ...
wahlweise darf man auf gott oder auf steve jobs schwören... ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.