White House: Verpixelte Version des Logos
Keith Cowing betreibt einen Blog zum Thema Raumfahrt. Er berichtet bei SpaceRef unter anderem häufiger über die neuesten Geschehnisse der NASA und die Entscheidungen des US-amerikanischen Präsidenten. Mitarbeiter Rick Weiss rief ihn an, weil er im Mai die offizielle Grafik der Residenz des Präsidenten in seinem Blogpost verwendet hatte. In der Rechtsabteilung habe man Bedenken wegen der Nähe zu einer Anzeige geäußert, diese könne man aufgrund der Platzierung mit dem Weißen Haus in Verbindung bringen. Wenn ein Blogger für T-shirts oder Trinkbehälter wirbt, die mit dem eigenen Motiv versehen wurden, so besteht eigentlich keine Verwechslungsgefahr, zumal sich die beiden Grafiken überhaupt nicht ähnlich sehen. Auch die Electronic Frontier Foundation (EFF) hält die Argumentation für wenig schlüssig.
Die EFF erinnert in diesem Zusammenhang an die Vorwürfe, die das FBI im Sommer 2010 gegenüber Wikipedia erhoben hatte. Sie glaubten eine betrügerische Absicht hinter der Einbindung ihrer Grafik erkennen zu können. Zweifelsohne diente das Siegel lediglich der Ergänzung zum Eintrag des FBI höchst selbst. Nachdem sich der Anwalt des Online-Lexikons ablehnend äusserte, gab das FBI ihr Bestreben auf. Sie hätten anderenfalls vor Gericht gehen müssen, die Angelegenheit hatte damals schon mehr als genügend Wind aufgewirbelt.
Blogger Cowing hingegen veränderte das Logo und machte es unkenntlich. Derartige Telefongespräche sind natürlich nicht der freien Meinungsäußerung dienlich, zumal die juristische Begründung eher schmalbrüstig ausfällt. Die Nähe zur Werbung ist auch nicht mehr gegeben, als bei jeder gedruckten Zeitung oder Zeitschrift. Nicht nur die EFF ist der Meinung, die Repräsentanten des Weißen Hauses und des FBI müssten doch eigentlich Besseres zu tun haben, als sich mit solchen Anliegen zu beschäftigen. Ob die von der EFF geforderte Entschuldigung jemals erfolgen wird, bleibt hingegen mit einer gehörigen Portion Skepsis abzuwarten.
Bild-Quellen: spaceref.com
Text-Quellen: eff.org
Lars Sobiraj (g+) am Mittwoch, 27.04.2011 15:47 Uhr
... da hat wohl jemand zu viele steuergelder, wenn für sowas noch leute bezahlt werden. Schlicht und einfach Haarspalterei bei einer rechtlich gesehen ziemlich klaren Sache. Immerhin, wohin kommen wir denn, wenn man geklagt wird, weil man dinge/logos verwendet, für die man sogar schon bezahlt har? ...
Auch ich halte es für positiv, dass der direkte und unkomplizierte Kontakt per Telefon gesucht wurde. Trotzdem war der Mitarbeiter hier ein wenig übereifrig. Grundsätzlich halte ich solch ein Vorgehen in bestimmten Fällen durchaus für eine gute Sache, und zwar in Fällen, in denen windige Geschäftem ...
Nein, das ist so nicht richtig! Lies mal den Artikel ;) Habe ich, hatte wohl an der entsprechenden Stelle etwas überlesen ;) Bin trotzdem der Meinung das es, wie Ghandy ja gerade schon gesagt hat, besser war zuerst anzurufen, auch wenn die Rechtslage in diesem Fall fü ...
Ich kann nicht verstehen, warum er die Grafik nicht verwenden sollte. (durfte) Und das nur wegen der Werbung für T-shirts mit einem völlig anderen Logo!? Aber das telefonisch zu regeln war schon nicht verkehrt. ...
Nunja, immerhin haben die nicht gleich abgemahnt. Hätten sie ja durchaus dürfen wenn der Blogger einfach deren Logo nutzt ohne vorher zu fragen... Das dürfte schon aus dem Grund nicht möglich sein, weil jede von einer behördlichen US-Institution erstellte Grafik dur ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.