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Es wurde häufig gefordert: mehr Transparenz bei WikiLeaks, insbesondere in Bezug auf die Finanzen des Projekts. Zumindest für den Teil der Spenden, die über das Spendenkonto bei der deutschen Wau-Holland-Stiftung eingehen, wurde dieser Wunsch nun erfüllt: die Stiftung veröffentlichte detaillierte Statistiken über die 2010 für WikiLeaks eingegangenen Spenden. Insgesamt gingen 1.331.698 Euro auf dem Spendenkonto ein. Diese verteilten sich fast 50:50 auf PayPal und klassische Bank-Überweisungen.
Grafische Darstellung der Ausgaben von WikiLeaks 2010 (Quelle: Wau-Holland-Stiftung)
Interessant ist auch die Aufschlüsselung der Spenden nach Monaten. Diese lässt sich vielfach gut mit der medialen Berichterstattung über WikiLeaks in Zusammenhang bringen. So wurden im Januar 2010 knapp 83.000 Euro über PayPal gespendet. Damals warb WikiLeaks massiv für Spenden und hatte sogar einen Großteil seiner Dokumente offline genommen, um auf die schwierige finanzielle Situation hinzuweisen. Februar und März zeigten sich mit 41.000 und 61.000 Euro schwächer. Im April wurde das Aufsehen erregende Video "Collateral Murder" veröffentlicht und WikiLeaks erhielt erstmals massive Aufmerksamkeit auch in den Mainstream-Medien. Prompt wuchsen die PayPal-Spenden in diesem Monat auf 170.000 Euro an, um dann allerdings im Mai auf den mit knapp 10.000 Euro bis dahin schwächsten Wert zu sinken. Interessanterweise wirkte sich die Veröffentlichungen der "Aghanistan War Logs" im Juli vergleichsweise wenig auf das Spendenaufkommen aus. Ein extremer Anstieg ist erst wieder im Dezember - wahrscheinlich aufgrund von "Cablegate" - zu beobachten. In diesem Monat wurden rund 103.000 Euro per PayPal gespendet. Dieser Betrag ist allerdings noch weitaus beeindruckender, als er scheint: er kam in den lediglich vier Tagen zusammen, bis PayPal das Spendenkonto am 4. Dezember sperrte mit der Begründung, WikiLeaks fördere illegale Aktivitäten. Es ist also durchaus davon auszugehen, dass im Laufe des Monats noch weitaus mehr Spenden zusammen gekommen wären. Ein erboster Tweet eines WikiLeaks-Mitarbeiters, der Bericht belege, wie sehr der Druck der US-Regierung auf Finanz- und andere Dienstleister wirtschaftlich geschadet habe, erscheint vor diesem Hintergrund durchaus einleuchtend und zutreffend.
Auch nach Ländern wurden die an WikiLeaks per PayPal getätigten Spenden aufgeschlüsselt. Am spendenbereitesten zeigten sich hier die USA, die über ein Drittel der Gesamtsumme beisteuerten. Danach folgen Deutschland (14,4%) und Großbritannien (12,3%).
Die monatliche Verteilung der Spenden per Banküberweisung ergibt ein ähnliches Bild wie bei PayPal. Allerdings fällt hier der Anstieg im Dezember deutlich größer aus; rund 400.000 Euro - also weit über die Hälfte der insgesamt knapp 700.000 per Überweisung gespendeten Euro - wurden in diesem Monat eingenommen. Fraglich ist, wie viele derjenigen, die eigentlich per PayPal spenden wollten, auf diesen alternativen Weg auswichen. Eine Aufschlüsselung nach Ländern oder Betrag ist bei den per Überweisung eingegangenen Spenden derzeit nicht verfügbar.
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Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 27.04.2011 13:07 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.