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Unterzeichnet ist die Stellungnahme von Pentagon-Pressesprecher Geoff Morrell sowie von Botschafter Dan Fried. Fried ist "Sondergesandter für die Schließung der Gefangenen-Einrichtung Guantanamo Bay". In der Stellungnahme schreiben die beiden, die Entscheidung der beteiligten Medien-Organisationen, die Geheimdokumente zu veröffentlichen, sei "unglücklich". "Diese Dokumente enthalten geheime Informationen über heutige und frühere GTMO-Gefangene ["GTMO" ist die militärische Abkürzung für Guantanamo, d. Red.] und wir verurteilen das Leaken dieser sensiblen Informationen scharf."
Gleichzeitig betonen die Regierungssprecher, die geleakten Informationen seien veraltet. Die geleakten Gefangenen-Akten seien zwischen 2002 und Anfang 2009 auf Basis der damals verfügbaren Informationen geschrieben worden und entsprächen nicht dem heutigen Kenntnisstand, so Morrell und Fried. Ab 2009 hätte die "Guantanamo Review Task Force" die Gefangenen neu eingestuft. Dabei sei man teilweise zu den gleichen Schlüssen gekommen wie zuvor, teilweise habe man jedoch abweichende Schlüsse gezogen. Die neuen Einstufungen seien bei dem Leak nicht kompromittiert worden. Ein geleaktes - wie man betont "illegal erlangtes" - Dokument könne daher dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen - oder auch nicht.
Die Sprecher betonen, sowohl die aktuelle als auch die Vorgänger-Regierung hätten bei der Verlegung von Guantanamo-Gefangenen "äußerste Sorgfalt" walten lassen. Beide Regierungen "haben den Schutz amerikanischer Bürger zur höchsten Priorität gemacht". Man sei besorgt, dass die Veröffentlichung der Dokumente diese Bemühungen gefährden könnte. Trotzdem werde man sich weiterhin, in Zusammenarbeit mit anderen Staaten, sowohl um die Sicherheit der amerikanischen Bürger als auch um eine letztendliche Schließung von Guantanamo bemühen.
Annika Kremer (g+) am Montag, 25.04.2011 18:25 Uhr
Warum rafft man nicht, dass dieses Lager absolut notwendig ist? Islamisten haben unsere Moral nicht, sie sind damit einfach nicht zu beeindrucken. Man muss sie erst brechen. Wie zuverlässig die Information dann am Ende ist, das ist eine andere Sache, aber wenn man dami ...
Wieso merkt keiner, auch aufgrund der etlichen Hinweise und Beweise, dass die wirklichen Terroristen die guten Herrn und Frauen in der amerikanischen Regierung sind?! ...
Trotzdem kann man mit "schlecht" nicht etwas noch "schlechteres" legitimieren. Demokratie ist ständig bedroht, wie ein Blick nach Ungarn zeigt. Darum muß sie auch täglich verteidigt werden; und dazu gehört die Verurteilung von Guantanamo-Methoden. ...
Zum Glück haben wir den Vorteil, in einem geordneten Rechtsstaat zu leben, welcher so etwas nicht zulässt. Man kann von anderen nicht die höchsten moralischen Werte verlangen wenn man sie selbst nicht einhält. Wo das hinführt kann man bei Guantanamo ja sehr gut sehen.[/QUOT ...
Unterlasst bitte derartig beleidigende Ausdrücke. Das muss wirklich nicht sein. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.