Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

Wie Soziale Netzwerke Einnahmen erwirtschaften

Wenn Freunde ein Produkt mögen, verstärkt sich der Werbeeffekt

Wenn Freunde ein Produkt mögen, verstärkt sich der Werbeeffekt

Für den Werbemarkt sind Soziale Netzwerke ein großartiger Pool, da die meisten Personen dort sehr freigiebig mit ihren Daten umgehen. Gezielte Werbung wird damit kinderleicht. Doch es gibt auch andere Methoden, mit denen Soziale Netzwerke Geld verdienen können.

Eine Variante präsentierte Facebook im vergangenen Monat. Benutzer konnten Filme von Warner Bros. gestreamt ansehen. Hierfür wurde eine Gebühr von 4 US-Dollar fällig. Von diesem Betrag Schnitt sich das Unternehmen einen Anteil von 30 Prozent ab. Doch gestreamte Videos sind nicht die einzige Möglichkeit, wo Facebook einen Anteil einstreichen kann. Die Seite bietet mehr als 400 Anwendungen für seine über 500 Millionen User. In fast allen Anwendungen können die Nutzer echtes Geld gegen "Spielgeld" eintauschen.

Den wohl größten Faktor stellt jedoch der Werbemarkt dar. Hier genießen Soziale Netzwerke - neben den umfangreichen Daten - einen besonderen Vorteil. Die Nutzer generieren die Inhalte. Im Gegensatz zu einer Zeitung muss also kein Journalist bezahlt werden, um Inhalte zu generieren. Die Nutzer generieren diese selbst. Der Betreiber eines Sozialen Netzwerks muss sodann nur noch die Werbung daneben platzieren.

Ein weiterer wichtiger Faktor dürfte in Zukunft der Griff in die "reale" Welt sein. Facebook hat bereits damit begonnen. Der britische Freizeitpark Alton Towers bietet beispielsweise einen Event an, bei dem nur diejenigen Personen Zutritt haben, die via Facebook melden, dass sie sich gegenwärtig im Park befinden. Diese Methode ist in zwei Richtungen attraktiv. Einerseits erhält der Konsument einen Vorteil, andererseits wird dieser zum Werbeträger umfunktioniert.

Diese Variante funktioniert auch anderweitig. Beispielsweise wenn in bestimmten Online-Shops eingekauft wird. Kurz darauf kann es eine Statusmeldung geben, dass man dieses oder jenes dort gekauft hat. Bringt man noch seine Begeisterung über das Produkt zum Ausdruck, verstärkt dies die Werbekraft. Der "soziale" Werbemarkt hat also offenbar eine glorreiche Zukunft vor sich.

Bild-Quellen: flickr by FindYourSearch unter CC-BY

Text-Quellen: bbc

Klaus Müller am Freitag, 15.04.2011 10:35 Uhr

tagsTags: alternative facebook einnahmen app

Bookmark and Share
vgwort
 
Weitere interessante News
9 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • money am 17.04.2011 20:34:25

    ich schließe mich mal meinen vorpostern an. Allerdings bin ich bereit zu lernen. Welchen sinn hat es in facebook reinzuschreiben das man sich gerade zu einen runterholt oder irgendetwas gekauft hat? Mal ehrlich das muss einem doch irgendwann auf den Zeiger gehn wenn die "Freunde" alles mit bekommen ...

  • Xzor69 am 16.04.2011 01:55:25

    Ich stimme wdo und oldholo 100% zu. Muss man in 5 Jahren eine Supermarktkette "liken", damit man bei ihr einkaufen darf? :dozey: ...

  • Novgorod am 15.04.2011 17:52:41

    ach ne, captain obvious ist mal wieder obvious :D facebook dient also in erster linie dem geld verdienen!? :eek: - da bricht ne welt für mich zusammen :D naja, das sind alles keine neuigkeiten.. aber ein geniales system ist es doch irgendwo - die ressource "dummheit" wird nun endlich auch im inter ...

  • Wdo am 15.04.2011 17:21:13

    Ich finde das schrecklich. Wie kann man nur aus sich selbst freiwillig einen Werbeträger machen?? Ich wünschte die Leute würden bewußter mit solchen Webseiten und ihren persönlichen Daten umgehen. Im Internet sollte das Ziel sein anonym zu bleiben und die persönlichen Daten zu schützen statt ...

  • Oldholo am 15.04.2011 14:21:23

    Das nimmt grausige Formen an. Freischaltbare Items in Spielen, die es nur bei Spielen von Facebook-Spielen gibt, "Gefällt mir!"-Boni bei Onlineshops, Unis, die ihre Vorlesungsskripte nur bei Facebook posten und nun also auch ganze Events, die Facebook zwingend voraussetzen? Da fällt mir doch glatt ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

 
News [Kurioses]

Apple filterte den Begriff "Jailbreak" im iTunes Store

Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr

befreit: ipad 3 & iphone 4s

Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.

mehr mehr lesen...

Browsergames
Gondal World

TOPTIPP: Gondal World

Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich! Escaria spielen

Escaria

Escaria

Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet! Escaria spielen

Artyria

Artyria

Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren. Artyria spielen

Gondal

Gondal

Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer. Gondal spielen

Last Emperor

Last Emperor

Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai. Last Emperor spielen

Nightcreeps

Nightcreeps

Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein. Nightcreeps spielen

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookgulli:news im AppStoreSeitenanfang