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Mendez sprach am gestrigen Montag eine offizielle Rüge gegenüber der US-Regierung aus. Experten sind erstaunt über diesen Schritt, da dieser normalerweise selten vorkommt und in der Regel nur gegenüber autoritären Regimes eingesetzt wird.
Mendez erklärte, er sei "zutiefst enttäuscht und frustriert" über das Verhalten der US-Regierung. Gegenüber Reportern der britischen Zeitung "The Guardian" sagte er: "Ich untersuche eine Beschwerde, dass die Behandlung dieses Gefangenen einer grausamen, inhumanen oder erniedrigenden Behandlung oder Folter entsprucht… bis ich alle Beweise vorliegen habe, kann ich nicht sagen, ob er inhuman behandelt wurde."
Nach Angaben des UN-Sonderberichterstatters erlauben die meisten Staaten Gefangenenbesuche ohne Aufstellung besonderer Bedingungen. Das US-Verteidigungsministerium allerdings habe ihm keinen "offiziellen", sondern lediglich einen "privaten" Besuch bei Manning erlaubt. Letzterer allerdings würde im ständigen Beisein einer Wache erfolgen. Alles, was Manning dabei sagen würde, könnte vor einem Militärgericht gegen ihn verwendet werden. Mendez erklärte, sein Mandat sehe unbeobachtete Besuche vor. Er habe daher am vergangenen Freitag mit Vertretern des US-Außenministeriums und des Pentagon gesprochen. Diese hätten ihm am Wochenende ihre negative Entscheidung mitgeteilt.
Mendez sagte, er sei notfalls bereit, Manning auch im Beisein einer Wache zu besuchen. Er werde sich aber weiterhin für die Möglichkeit eines unüberwachten Gesprächs einsetzen. "Ich bestehe darauf, dass die US-Regierung mich ihn [Manning] ohne Zeugen sehen lässt. Ich fordere [die US-Regierung] auf, ihre Entscheidung zu überdenken," sagte Mendez.
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 12.04.2011 16:26 Uhr
Übrigens ist auch der Internationale Gerichtshof nicht in Den Haag. Bitte? Sag dem IGH bitte sie sollen ihre Webseite updaten, da steht nämlich noch, dass sie im Friedenspalast in Den Haag sind. Und zum Them ...
Manning wird ohne Prozess festgehalten. Das ist ein klarer Verstoß gegen Artikel 14 des Internationaler Paktes über bürgerliche und politische Rechte, den USA unterzeichnet und ratifiziert haben. Halten sie sich nicht daran kann ein anderer Staat die USA deswegen vor dem ...
Rausreden ist nicht. :) http://board.gulli.com/thread/1648696-bradley-manning-un-ruegt-us-regierung/?p=13852125&viewfull=1#post13852125 DU hast behauptet das die USA Den Haag 1946 anerkannt haben. Nur gab es da den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag noch nicht. Fakt ist, genau ...
Wie kommst du denn auf den Internationale Strafgerichtshof? a) fällt die Behandlung einzelner Gefangener gar nicht in dessen Aufgabenbereich b) werden dort Personen, nicht Staaten angeklagt. Manning wird ohne Prozess festgehalten. Das ist ein klarer Verstoß gegen Artikel 14 des Internationaler Pak ...
1946 Die USA haben den Vertrag nur unterschrieben. Ihn aber nicht ratifiziert. Der Internationale Strafgerichtshof hat seine Tätigkeit erst 2003 mit der Vereidigung des ersten Richters aufgenommen. 1946 hat noch kein Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.