Bradley Manning
Das Schicksal Mannings bewegt momentan viele Menschenrechts-Aktivisten und interessierte Bürger. Unter anderem befassen sich Amnesty International, die UN und ein weltweites Unterstützernetzwerk mit dem Fall des mutmaßlichen Whistleblowers. Nun kommt eine ePetition hinzu, die weitere Menschen auf das Schicksal Mannings aufmerksam machen und Druck auf die US-Regierung ausüben soll.
Die Verfasser der Petition vermuten hinter der Behandlung Mannings offenbar politische Motive. In der Petition wird erklärt, das Vorgehen der Behörden "verstösst gegen die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte und sendet ein abschreckendes Signal an potentielle Informanten, die sich der öffentlichen Integrität verpflichtet fühlen." Die "grausame und unmenschliche Behandlung" des mutmaßlichen Whistleblowers scheine "Teil einer Einschüchterungskampagne zu sein, mit der Informanten mundtot gemacht werden sollen, und die dazu dient, gegen Wikileaks hart durchzugreifen." Präsident Obama unternehme nichts gegen diese Verfehlungen, sondern schaue "bislang stillschweigend zu".
Die Petition soll Obama klar machen, dass der Ruf der USA durch das Verhalten gegenüber Manning gefährdet ist. "Lassen Sie uns nun eine weltweite Protestwelle an die US-Regierung aufbauen, um die Foltern von Bradley Manning zu beenden und die Rechtsordnung zu verteidigen," werden mutmaßliche Unterzeichner aufgefordert.
Die Initiatoren der Petition hoffen auf 500.000 Unterzeichner. Diese Ziel scheint ohne weiteres erreichbar zu sein; am heutigen Montag abend haben bereits rund 435.000 Menschen die Petition unterzeichnet und es kommen nach wie vor stetig Unterschriften hinzu.
Danke an Ebande aus dem gulli:Board für den Hinweis!
Annika Kremer (g+) am Montag, 11.04.2011 23:56 Uhr
Echt nett so ne ePetition erstmal unterezeichnet und muss sagen der zähler auf der Seite ist echt nett ...
Wow, 400.000, das übertrifft meine Erwartungen um einiges, wenn auf Demos für ihn nur knapp 100 Leute gehen.:eek: Mitgezeichnet. ...
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