AMD Radeon: wirkliche Neuerungen erst wieder ab 2012?
Die nächste AMD-Grafikkarten-Generation basiert demnach auf dem selben Design wie die aktuellen "Cayman"-Grafikchips der HD 69xx-Serie. Immerhin wären so ein niedriger Energieverbrauch oder etwas erhöhte Taktraten möglich. Bei gleicher Umsetzung wäre ein positiver Nebeneffekt, zumindest bei ausreichender Yield Rate (Fehlerfreie / verwendbare Chips pro Wafer) ein Fallen der Chippreise, da so mehr Grafikchips pro Wafer hergestellt werden könnten. Die Aktuellen High-End-Chips könnten so mit einem Die Shrink in bezahlbare Regionen deutlich unter 200 Euro gelangen, während man im High-End-Bereich die bekannte Architektur etwas ausbaut, indem man einfach zusätzliche Funktionseinheiten des selben Designs "anbaut".
Wirklich überraschend wäre ein solcher Schritt nicht. So stellt schon "Cayman" eine ursprünglich für 28nm vorgesehene Architektur dar. AMD könnte also durch eine einfache Erweiterung mit zusätzlichen Funktionseinheiten und einer Anpassung der Taktraten auf das angepeilte TDP-Niveau einen wahrscheinlich konkurenzfähigen Chip generieren. Die aktuellen High-End Chips mussten wegen Problemen mit der 28nm Fertigung bei dem taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) entgegen der ursprünglichen Planung auf den alten 40nm-Prozess angepasst werden, waren aber ursprünglich für eine Herstellung mit 28nm Strukturgröße vorgesehen.
Interessant ist jedoch die Umsetzung der neuen Mainstream-Karten. Nutzen alle günstigeren AMD-Karten der 67xx/68xx-Serie noch die alte VLIW-5D-Shader-Umsetzung, ist man bei den High-End-Chips bereits auf ein VLIW-4-Design umgestiegen. Man erhoffte sich von diesem schritt eine bessere Auslastung der Shader und so etwas mehr Performance bei gleicher effektiver Shaderanzahl. In der Praxis scheint der Effekt des Schrittes jedoch gering auszufallen. Die doppelte Umsetzung des Tessellation-Backends bei den Karten der 68xx/69xx Serie brachte hier bei DirectX-11-Titeln schon deutlichere Fortschritte gegenüber der in diesem Bereich schwächelnden Vorgängergeneration.
Über Konkurrent nVidia gibt es zur Zeit kaum neues zu berichten. Welche Chips der Marktführer Ende des Jahres im neuen Prozess herstellen und vermarkten wird, bleibt zur Zeit also ein Rätsel. Laut den bisher veröffentlichten Roadmaps sollte jedoch noch in diesem Jahr der "Fermi"-Nachfolger "Kepler" erscheinen. Wie genau die neue Architektur aussehen wird und was sie leisten kann, weiß zur Zeit jedoch höchstens nVidia selbst. AMD könnte mit einem Shrink und einer Mischung aus Takterhöhung und Implementierung zusätzlicher Funktionseinheiten realistisch circa 25-40% mehr Leistung mit dem aktuellen Design generieren. Denkbar und realistisch wären circa 1920 (480 4D) Shader bei leicht erhöhten Taktraten. Die aktuellen Cayman-Chips bieten 1536 (384 4D) Shader und immerhin 880MHz Chiptakt. Verkaufsversionen mit Werks-Übertaktung wie die MSI R6970 Lightning kommen immerhin auf 940MHz Chiptakt. Ob eine solche Steigerung gegen das neue nVidia Design leistungstechnisch ausreicht, können wir wahrscheinlich im Herbst, spätestens aber zum Weihnachtsgeschäft beobachten.
Text-Quellen: fudzilla
Malte Kremer (g+) am Montag, 11.04.2011 15:22 Uhr
Aufgrund der Stagnation der Weiterentwicklung bei den Spielen, gibt es auch keinen Grund bessere Komponenten für den Heimrechner zu entwickeln. Ich habe mir vor über einem Jahr einen PC zusammengeschraubt der der mit Pehnom II X4 955 und Radeon HD 5850 bestückt ist und bisher noch kein Spiel, dass i ...
Von NVIDIA wird man schon mal was hören. Spätestens dann, wenn wieder reihenweise Grafikchips durchknallen :D Grueße Ignatz ...
Das du auch immer so kleinlich sein muß :rolleyes: Immer... :rolleyes: ...
Du schreibst gern Englisch, kann das sein? ;) Deutsch ist das nämlich nicht :D Das du auch immer so kleinlich sein muß :rolleyes: ...
Plant AMD keine neue GPU-Architektur in 2011 Du schreibst gern Englisch, kann das sein? ;) Deutsch ist das nämlich nicht :D ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.