
GEMA in Berlin. Foto: Lars Sobiraj
Ende letzten Jahres hatte die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) bundesweit Kindertagesstätten angemahnt. Sie sollen für das gesungene Liedgut bezahlen, sofern Liedertexte kopiert werden oder die Lieder öffentlich aufgeführt werden. Die Gebühr für bis zu 500 Liederzettel soll 56 Euro plus Mehrwertsteuer betragen. Die Begleichung der Gebühren in Schulen ist hingegen geregelt. Seit 1990 hat die GEMA einen Rahmenvertrag mit den kommunalen Spitzenverbänden. Deswegen trifft die neue Gebührenregelung nur die Kleinsten.
Der Verein Musikpiraten hat nach vier Wochen Prüfdauer Antwort von der VG Musikedition erhalten, in der ihnen zugesagt wird, dass die im geplanten Liederbuch verzeichneten Lieder alle "offensichtlich gemeinfrei" seien. Lediglich bezüglich der Texte konnte keine verbindliche Aussage getroffen werden. Dem geplanten Druck der über 50.000 Liederbücher steht dennoch kaum etwas im Wege. Der Vereinsvorstand hatte sich vor einigen Monaten zum Ziel gesetzt, allen 50.299 Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland zumindest ein Liederbuch mit gemeinfreien Kinderliedern zur Verfügung zu stellen. So soll den Einrichtungen ein einfacher Zugang zu dem teilweise jahrhundertealten Kulturgut gewährleistet werden.
Seit dem 1. Februar 2011 hat der Musikpiraten e.V. über 40.000 Euro an Spendengeldern enthalten; einen Großteil davon zweckgebunden für die Produktion und Verteilung der Bücher. Wer nicht bis zum Druck und Versand warten möchte, kann das entsprechende PDF von hier herunterladen. In den nächsten Tagen ist es geplant, eine für den heimischen Drucker optimierte Version in DIN A4 herauszugeben.
Für die Verteilung der Bücher werden vor allem im ländlichen Raum noch immer freiwillige Helfer gesucht, die sich auf der Website der Musikpiraten anmelden können.
Text-Quellen: MKzÄ.de
Lars Sobiraj am Mittwoch, 30.03.2011 16:55 Uhr
Tja...falscher als hier kann sie kaum sein. :D ...
Im PR-Team der GEMA sind übrigens zu 80% Frauen tätig. Das lässt sich übrigens durch Studien belegen, dass Frauen für die PR-Arbeit geeigneter sind ;) Aber, ich glaube wir haben sie verschreckt ... ...
Oh ja, die zittern bestimmt schon vor Angst vor diesem Liederbuch... http://board.gulli.com/images/smilies/rolleyes.gif Zittern sicher nicht, aber überall wo es erwähnt wird, taucht nach kurzer Zeit Bettina Müller auf. :) Im PR-Team der GEMA sin ...
Wiedermal wurde der GEMA in den Arsch getreten, geschieht denen Recht :T Oh ja, die zittern bestimmt schon vor Angst vor diesem Liederbuch... http://board.gulli.com/images/smilies/rolleyes.gif ...
Zum Friseursalon: Gezielter Musikeinsatz dient der Verkaufsförderung. So kann der Umsatz gesteigert werden – auch das ist belegt. Die Belege für Selbstbedienungsläden sind mir bekannt. Der Konsument wird von Musik beschallt und greift zum einen oder anderen Pr ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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