Bei dem Vorfall (gulli:News berichtete) waren Zertifikate zu insgesamt neun namhaften Websites, darunter Subdomains von Mozilla, ICQ und Skype, missbräuchlich ausgestellt worden. Nun wird ermittelt. Wie Comodo-CEO Melih Abdulhayoglu am gestrigen Dienstag gegenüber Pressevertretern mitteilte, gibt es momentan "laufende Ermittlungen", an denen sowohl das FBI als auch die italienische Polizei beteiligt ist.
"Wir lassen die Behörden diese Sache handhaben und herausfinden, was genau hier passiert ist," erklärte Abdulhayoglu. Über den Stand der Ermittlungen konnte er allerdings nichts sagen. Auch das FBI kommentierte die Vorgänge nicht.
Eine der Aufgaben der Behörden wird auch sein, die Echtheit eines kürzlich auf einer Pastebin-Seite aufgetauchten Bekennerschreibens (gulli:News berichtete) zu überprüfen. Darin hatte einer unter den Nicknames "ComodoHacker" und "ichsunx" agierende Person mutmaßlich iranischer Herkunft die Verantwortung für den Angriff übernommen. Es ist wahrscheinlich, dass es sich hierbei tatsächlich um den Angreifer - oder womöglich ein Mitglied der verantwortlichen Gruppe - handelt, da als Beweis der originale "Secret Key" des Mozilla-Zertifikats veröffentlicht wurde.
Derweil dürften sich Sicherheitsexperten die Köpfe zerbrechen, wie derartige Vorfälle in Zukunft verhindert werden können. Zwar kam der Angriff durch Sicherheitslücken und Unachtsamkeiten sowohl bei Comodo als auch bei GlobalTrust zustande. Der Angriff zeigt jedoch auch grundsätzliche Probleme des SSL/TLS-Verfahrens auf, die weitaus weniger leicht zu beheben sein dürften.
Text-Quellen: CNet News
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 30.03.2011 15:20 Uhr
Hier sieht man mal wieder, dass der Mensch die größte Schwachstelle ist. Das beste und sicherste SSL bzw Kryptoverfahren nutzt überhaupt nix, wenn die Zertifizierungsstelle jedem Hinz und Kunz ein beliebiges Zertifikat ausstellt mit dem die dann machen können, was sie wollen -.- ...
Der kürzliche Sicherheitsvorfall bei der SSL-CA Comodo beziehungsweise deren Reseller GlobalTrust beschäftigt mittlerweile die Ermittlungsbehörden. Sowohl die US-Bundespolizei FBI als auch die italienischen Behörden - GlobalTrust ist in Italien ansässig - befassen sich mit dem Vorfall, bei dem mehre ...
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Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.