
Beide Sender müssen sich im Internet der neuen gesetzlichen Regelungen des zwölften Rundfunkänderungs-Staatsvertrages fügen. Am gestrigen Freitag teilte der WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz mit, dass er die Maßnahme bedauert. Schließlich seien die Inhalte bei den Besuchern sehr beliebt.
In Zukunft werden die Besucher ohne Dienste wie das virtuelle Tierheim oder die Flirtbörse 1Live Liebesalarm auskommen und sich Alternativen suchen müssen. Für den Gesetzgeber scheint die neue Regelung jedenfalls gerechtfertigt zu sein. In der Vergangenheit sind immer häufiger Beschwerden von Verlegern und privaten Anbietern eingegangen. Man fühlte sich durch die Konkurrenz der Öffentlich-Rechtlichen stark gestört. Überdies war immer wieder der Kritikpunkt zu hören, dass die Dienste über die Rundfunkgebühren mitfinanziert werden. Ab dem 1. Juni dieses Jahres werden derartige Dienste eingestellt.
Mit rund 80 Prozent weniger Angebot ist vonseiten des ZDFs zu rechnen. Neben den Dienstleistungen will man auch das Gebiet der Inhalte zurückfahren. Von mehreren Verlegern hagelte es Kritik, dass sich das ZDF und die ARD zunehmend zu einer elektronischen Presse entwickeln. Zudem hat man die Textlastigkeit der Inhalte angekreidet. Abschließend sind auch die Mediatheken der Sender betroffen. Künftig dürfen noch nur Filme und Serien im Netz angeboten werden, die von den Anstalten selbst produziert werden. (gS-)
(via Netzeitung, thx!)
News Redaktion am Samstag, 30.05.2009 12:47 Uhr
Ich erinnere mich da immer an einen Kommentar eines Verlegers. Der drehte sich darum, dass die öffentlichen im Internet einen gewissen Qualitätstandart vorgeben. Und das will man ja nicht. :rolleyes: Interesanter weise meinten die von den guten Privaten Internetauftritten die sich wirschaftlich ...
Mit 7Milliarden Zwangsgebühren (davon angeblich 12% für den Internetauftritt) auf die Qualität der Privaten zu schimpfen ist reichlich dreist. Und schon muß sich das nächste Gremium um den ausufernden ÖR kümmen, Folge noch mehr Geldverschwendung! Wobei es im Netz keinerlei Mehraufwand bedeu ...
Das ist eine traurige Nachricht und Entwicklung, die wir mal wieder der EU zu verdanken haben. Und natürlich den Bürokraten, die sie unterzeichnet und bewilligt haben, dabei wahrscheinlich nicht die leisteste Ahnung was sie damit überhaupt bewirken. Ich frage mich warum solche inkompetenten Leute ...
im Koma? Na dann frag doch mal den Normalbürger auf der Straße was der davon weiß.... Das kam in allen Nachrichten, egal ob Radio oder TV. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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