Die amerikanische Justiz hat einem der bekanntesten Botnetzwerke einen schweren Schlag versetzt
Das weltweite Aufkommen von Spam-Mails ist nach der Aushebelung des Botnetzes um rund die Hälfte zurückgegangen. Neben der Cybercrime-Abteilung Microsofts sind des Weiteren Trustworthy Computing, FireEye sowie amerikanische Polizei -und Justizbehörden an der Aktion beteiligt gewesen. Unter den mehreren Milliarden täglich versendeten Spam-Mails seien vielfach Angebote für fragwürdige, oft gefälschte Medikamente und gefakte Microsoft-Mails enthalten gewesen.
Damit dies nicht nur ein zeitlich begrenzter Erfolg der Behörden und Botnetz-Jägern bleibt, hat man zusätzlich einen Gerichtsbeschluss erwirken können, der es den Polizeieinheiten ermöglicht hat, unmittelbar vor Ort zu ermitteln und zahlreiche Server zu beschlagnahmen. Dadurch ist gewährleistet, dass die infizierten PCs von den Kommandoservern dauerhaft getrennt bleiben. So ist es bereits am 16. März zu einem Schlag gegen die Betreiber des Zombienetzwerkes gekommen. Bei der Aktion sind 96 Server in sieben amerikanischen Städten beschlagnahmt worden, die den Verantwortlichen als Schaltzentrale dienten.
Laut Alex Lanstein, einem Mitarbeiter der Sicherheitsfirma FireEye, sind derweil diverse Forensiker dabei etwaige Spuren auf den beschlagnahmten Festplatten zu suchen, die Hinweise auf die Identität der Täter geben können. Ersten Untersuchungen zufolge deuten die Auffälligkeiten im Programmcode der Malware sowie die Art der Nutzung des Netzwerkes auf eine sehr kleine Anzahl von Tätern hin. Bislang geht man von zwei bis drei Verantwortlichen aus. So seien zwar die monatlichen Hosting-Kosten für den Betrieb der Server und des Netzwerkes 10.000 US-Dollar gewesen, allerdings werden die Einkünfte durch die massenhafte Versendung der Spam-Mails deutlich darüber gelegen haben, so dass man von einem äusserst lukrativen Geschäft ausgehen darf.
Bild-Quellen: Archiv
Text-Quellen: Pressetext
Timm Pawlik am Montag, 28.03.2011 16:52 Uhr
komm, Microsoft hat doch wirklich keine Verwendung für die Reste einiger Botnets, wenn die das wirklich wollten, würden sie ein Backdoor in Win einbauen und könnten mal eben ein paar Millionen Zombies ausheben wo sie niemand bisher vermutet hat :P Ich hab mich mal schlau gemacht, wie das bei Rustoc ...
Aber die meisten Behörden wollen das eigentlich nicht durchziehen, denn dann wären sie verantwortlichen, wenn einer der Bots zu einem integralen Bestandteil z.B. eines Krankenhauscomputers geworden ist und der einfach aufhört zu funktionieren, sobald der Bot tot ist :D[/ ...
Nicht wenn die Malware auf bestimmte C&C-Server-Adressen programmiert ist, welche jetzt abgeschaltet sind. Dann wäre ein Update der Malware fällig, was aber wohl nur möglich wäre, wenn noch Server aktiv sind, die diese versenden können. Das macht doch heute keiner ...
Wie können die 96 Server beschlagnahmen die alle in den USA stehen und keine Ahnung haben von wem die verwaltet und bezahlt werden :unknown: Indem das ganze sehr gut organisiert war und zwar über zich strohmänner und gefakte Identitäten...alles doch gar nicht so ein gr ...
Wie können die 96 Server beschlagnahmen die alle in den USA stehen und keine Ahnung haben von wem die verwaltet und bezahlt werden :unknown: ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.