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Seit Anfang 2009 ist im Wikipedia Artikel zur Berliner „Karl-Marx-Allee“ zu lesen, dass die Straße von den DDR-Bürgern humorvoll „Stalins Badezimmer“ genannt worden sei. Dazu war es allem Anschein nach, durch die "charakteristischen Keramikfliesen“ gekommen, so der Artikel. Ohne diese Information zu hinterfragen, wurde der vermeintliche Spitzname der Straße von unzähligen Dritten übernommen. Auch der Spiegel und der Stern glaubten offenbar dem Text im Internet und druckten ihn in ihre Blätter oder verwendeten ihn im Internet.
Als auch die Berliner Zeitung auf den Artikel zurückgriff, war ein langjähriger Anwohner überrascht. Da er sein Leben lang noch nichts vom „Badezimmer Stalins“ hörte, wandte er sich an die Lokalzeitung und fragte in einem Leserbrief, wie man darauf komme die Straße so zu nennen: „Ich lebe übrigens seit vielen Jahren in Berlin. Dass die Karl-Marx-Allee ... von den Bürgern als Stalins Badezimmer bezeichnet wurde, ist mir neu.“
Die Antwort auf das Schreiben war mehr als überraschend. Der langjährige Redakteur der Zeitung, Andreas Kopietz meldete sich und erklärte, er selbst habe diese Information erfunden und ins Online-Lexikon gesetzt. Ein „Glas Rotwein“ sei am 16. Februar 2009 "versehentlich" auf seiner Enter-Taste gelandet, nachdem er aus Langeweile am Wikipedia-Artikel herumspielte. So sei die gefälschte Info im Netz gelandet.
In einem eigenen Artikel adressiert an die „Internetgemeinde“ entschuldigte der Journalist sich mittlerweile für seinen Spaß. Sein Versuch seinen erfundenen Begriff vor Kurzem wieder aus der Wikipedia zu entfernen sei ins Leere gelaufen, da ein Wikipedia-Helfer die Informationen offenbar für richtig empfand. Offenbar machten die vielen Google-Treffer die Information glaubhaft.
Inzwischen wurde der Artikel jedoch richtiggestellt. Unter dem Abschnitt Kurioses wird auf die Geschichte vom erfundenen Badezimmer allerdings weiterhin hingewiesen.
Text-Quellen: fr-online
Julian Wolf (g+) am Freitag, 25.03.2011 20:55 Uhr
Hier z.B., auf der Seite der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg. Das viele Unis Wiki nur als Grundlagenwissen haben wollen ist mir bew ...
Wo steht das denn? Hier z.B., auf der Seite der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg. Wikipedia ist nur eingeschränkt nutzbar, wen ...
Also, die Wikipedia als Zitierquelle für ein Studium anzugeben, das ist genau so, wie wenn man aus jedem Buch, was man als angehender Doktor in die Hand bekommt, 20 Seiten abzuschreiben. Sehr unverständlich...hinkender unlustiger Vergleich + komische Satz. [QUOTE=eli ...
Also, die Wikipedia als Zitierquelle für ein Studium anzugeben, das ist genau so, wie wenn man aus jedem Buch, was man als angehender Doktor in die Hand bekommt, 20 Seiten abzuschreiben. Sogar die Wikipedia sagt, dass man lieber auf Google Scholar gehen sollte, um dort mit eigenen Worten Teile der ...
Sprich für Dich selbst, aber nicht für andere :rolleyes: Als ob es einer einzigen Person möglich wäre, jeden einzelnen Artikel auf die Richtigkeit zu überprüfen. Ist es nicht, deswegen gibt es bei Wikipedia Kontrollmechanismen, auf die man vertrauen muss. Dass dies ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.