Indien will schärfer gegen "obszöne Inhalte" vorgehen
Laut der Times of India ist der Gesetzesentwurf seitens des indischen Entwicklungsministeriums für Frauen und Kinder eingebracht worden. Es soll zukünftig die "herabwürdigende Darstellung von Frauen in audiovisuellen Materialien, Werbung, Veröffentlichung und elektronischer Form" verbieten. Die Darstellung einer Frau als "Objekt" soll vollständig als Straftatbestand anerkannt werden.
Ein Teil dieser Gesetzgebung befasst sich außerdem mit der Verbreitung derartigen Materials, wie beispielsweise den Upload der Inhalte im Netz. Ein separater Abschnitt befasst sich auch mit analogen Verbreitungsmöglichkeiten wie in Büchern, Schriften, Bildern oder Fotografien. Dabei bietet das Gesetz durchweg eine äußerst schwammige Formulierung und definiert viele Begriffe völlig neu.
Wer in dieser Verwirrung einen Fehler begeht, soll mit einer Geldstrafe von umgerechnet bis zu 800 Euro belegt werden. Alternativ kommt auch eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren in Betracht. Die Regierung möchte diese Vorgabe des Ministeriums bei Mehrfachtätern noch erhöhen - auf rund 7.000 Euro und bis zu fünf Jahren Haft.
Obwohl "obszöne Darstellungen" bereits im Rahmen der IT-Gesetzgebung von der indischen Regierung beachtet wurden, vertritt man nach wie vor die Ansicht, dass es rechtliche Schlupflöcher gibt. Die bestehenden Gesetze würden insbesondere nicht auf die unanständige Darstellung von Frauen eingehen. Diese seien durch die Gesetze nicht ausreichend geschützt, vor allem in Anbetracht der rasch fortschreitenden Technologie im Medien- und Kommunikationsbereich.
Den Ministern wurde ein erster Entwurf bereits vorgelegt. In wenigen Wochen soll auch das Kabinett über den Entwurf entscheiden.
Text-Quellen: xbiz
Klaus Müller am Donnerstag, 24.03.2011 14:42 Uhr
So streng geht es da zu? Nun ja, die haben auch eine andere Religion, die in Sachen "Sexualität" viel "verkrampfter" als unser "liberaler Protestantismus" ist. ...
@Juchi: ehm, nein. Also ich würde von deinem persönlichem Empfinden nicht auf andere schließen.. Mich turnt das z.B. gar nicht an :beer: (und ich kenne auch sonst niemanden) Wobei, wenn ich so drüber nachdenke ... ;) ...
Ich muss mich hier mal outen, ich muss immer wenn ich eine Frau mit Burka oder Niqab sehe daran denken, dass darunter eine nackte Frau steckt - ein vermutlich schöner nackter Frauenkörper. Eine derartige Kleidung ist die raffinierteste Form des Body-MakeUp, verdeckt sie doc ...
Da wäre aber immer noch nicht das Problem mit den Burka-Fetischisten gelöst :rolleyes: Ich muss mich hier mal outen, ich muss immer wenn ich eine Frau mit Burka oder Niqab sehe daran denken, dass darunter eine nackte Frau steckt - ein vermutlich schöner nackter F ...
... wie eine Nutte ohne Burka ... Da wäre aber immer noch nicht das Problem mit den Burka-Fetischisten gelöst :rolleyes: Was sollen solche Gesetze eigentlich nützen? Die Befürworter werden natürlich wieder die armen Stalker-geplagte Krankenschwester herauskramen - ab ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.