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Botnets, also Netzwerke infizierter und übernommener Rechner, werden von Cyberkriminellen für unterschiedliche Zwecke wie Spam-Versand, DDoS-Angriffe aber auch gezielte Angriffe auf sensible Daten genutzt. Dementsprechend spielt die Erforschung und Bekämpfung von Botnets in der IT-Sicherheitsbranche eine recht wichtige Rolle. Nun widmete sich auch ENISA diesem Thema mit zwei Studien, die die Bedrohung durch Botnets und mögliche Gegenmaßnahmen zum Thema haben. Die Studien sollen der EU als Empfehlung für weitere Maßnahmen in diesem Bereich dienen.
Der erste der beiden Berichte mit dem Titel "Botnets: 10 Tough Questions" wurde in Zusammenarbeit mit Sicherheitsexperten aus der Privatwirtschaft sowie Vertretern der Ermittlungsbehörden erstellt. Er befasst sich mit der Zuverlässigkeit von Schätzungen der Gefährlichkeit bestimmter Botnets. Viele dieser Schätzungen sind Hochrechnungen anhand der Anzahl infizierter Rechner in bestimmten Netzwerken. Laut dem Herausgeber des Berichts, Dr. Giles Hogben, ist dies jedoch wenig aussagekräftig. "Größe ist nicht alles - die Anzahl infizierter Maschinen alleine lässt keine zuverlässige Aussage über das Bedrohungspotential zu," sagte Hogben.
Die zweite Studie trägt den Titel "Botnets: Measurement, Detection, Disinfection and Defence". Sie befasst sich ebenfalls mit der Einstufung von Botnets anhand ihrer Bedrohung. Daneben werden hier auch sinnvolle Gegenmaßnahmen untersucht. Die Bekämpfung von Botnets wird aus rechtlicher, politischer und technischer Perspektive beleuchtet. ENISA spricht sich hier vor allem dafür aus, dass Besitzer infizierter Rechner künftig von ihren Providern über die Infektion informiert und von diesem bei der Säuberung der betroffenen Rechner unterstützt werden sollen. Auch sollen Regierungen und Industrie sich um eine bessere internationale Zusammenarbeit bei der Botnet-Bekämpfung bemühen.
Text-Quellen: ENISA
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 09.03.2011 12:13 Uhr
ENISA spricht sich hier vor allem dafür aus, dass Besitzer infizierter Rechner künftig von ihren Providern über die Infektion informiert und von diesem bei der Säuberung der betroffenen Rechner unterstützt werden sollen. das ist jetzt bereits mehr oder weniger der fall. einem ...
Auf einer Sicherheits-Konferenz in Köln will die europäische IT-Sicherheitsbehörde European Network and Information Security Agency (ENISA) zwei Studien zum Thema Botnets - konkret vor allem zur realistischen Einschätzung des Bedrohungspotentials von Botnets - veröffentlichen. Nach Ansicht von ENISA ...
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Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.