
Frankreich (Flagge)
Wie nun bekannt wurde, wurde der Vorfall bereits Ende 2010 entdeckt. Öffentlich wurde er erst jetzt durch einen Bericht des Magazins "Paris Match". Im Interview mit Paris Match erklärte Baroin, es gebe Spuren der Täter, mit denen sich momentan die Ermittler befassen. So sei ein Großteil des Datenverkehrs über chinesische Websites umgeleitet worden - was allerdings, wie ein anonymer Behördensprecher mitteilte, "alleine nicht sehr viel aussagt". Andere Quellen wollten diese Aussage zudem nicht bestätigen.
Die Betroffenen legten offiziell bei französischen Gerichten Beschwerde über den Fall ein. Momentan befasst sich unter anderem der Geheimdienst mit der Untersuchung des Angriffs. Zudem, so die Behörden, habe man direkt bei Entdeckung des Angriffs Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um derartige Angriffe zukünftig zu verhindern. Wie genau diese Sicherheitsmaßnahmen aussehen, wurde nicht öffentlich mitgeteilt.
Der Angriff soll je nach Quelle etwa 100 bis 150 Rechner des Finanzministeriums betroffen haben. Patrick Pailloux, Generaldirektor der zuständigen französischen IT-Sicherheitsbehörde, bezeichnete die Angreifer gegenüber der Presse als "entschlossene und organisierte Profis". Es sei das erste Mal, dass Frankreich von einem Cyber-Angriff dieser Dimension betroffen sei, erklärte Pailloux.
Welche und wie viele Informationen tatsächlich gestohlen wurden - und warum die Täter sich genau für diese Daten interessierten - ist unklar.
Text-Quellen: BBC CNN Futurezone
Annika Kremer am Montag, 07.03.2011 12:30 Uhr
"Dokumente" sind nicht ganz das selbe wie "Protokolle". Zudem steht im Artikel, dass der Angriff im Dezember war und der Gipfel im Februar. Keine deine Kritik nicht wirklich nachvollziehen. ...
Die Zusammenfassung ist bei diesem Artikel ziemlich irreführend... Die Daten wurden im Dezember gestohlen, die G20 fand aber erst im Februar dieses Jahres statt. Es ging also nicht darum Protokolle des Treffens zu erhalten sondern um Planungsunterlagen. ...
manche daten wollen halt frei sein ...
Das französische Finanzministerium wurde im vergangenen Dezember Opfer eines gezielten Cyber-Angriffs. Das teilte Haushaltsminister Francois Baroin am heutigen Montag mit. Ziel seien Dokumente über den im Februar in Paris abgehaltenen G20-Gipfel gewesen, so Baroin. Der Vorfall wird momentan unters ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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