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Neue Sicherheitstechnik soll Steam-Account schützen (Update)

Steam Logo

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Die Steam Guard genannte Technik soll mit Hilfe der "Identity Protection Technology" von Intels neuen "Sandy Bridge" Prozessoren arbeiten. Der Steam Account soll damit vor Phishing-Angriffen und Account-Diebstahl geschützt werden. Valve hofft, dass auch AMD bald IPT in seine Prozessoren integriert.

Bewerkstelligen will Steam das, indem der Account an den PC des Besitzers gekoppelt wird. Durch die Identity Protection Technology (kurz IPT) wird alle 30 Sekunden ein neues Einmal-Passwort zwischen Server und Client ausgetauscht und verwendet. Änderungen an den Account-Einstellungen sollen damit nur vom PC des Besitzers möglich sein. Änderungen an den Einstellungen, die von einem anderen Rechner vorgenommen werden, werden dem Account-Besitzer gemeldet und können  überprüft und von diesem entweder genehmigt oder abgelehnt werden.

Des weiteren wird es eine Benachrichtigung geben, sobald ein fremder PC versucht, sich in den Account einzuloggen. Valves Geschäftsführer Gabe Newell hofft, mit der neuen Technik Account-Diebstahl vorzubeugen und den Nutzern "mit Intels IPT-Technik und Steam Guard die Account-Sicherheit zu geben, die sie brauchen, wenn sie immer mehr digitale Güter kaufen"

Valves Doug Lombardi (Vizepräsident der Marketingabteilung) hofft derweil, dass sich auch andere Firmen bald um die Integration von Hardware-basierten Sicherheitsmaßnahmen wie IPT bemühen. Gemeint dürfte hiermit in erster Linie AMD sein. "Wenn ein Kunde Musik, Videos, Games oder andere digitale Güter in einem Webshop kauft, will er wissen, dass die Ware sicherer ist als sein physikalischer Besitz". "Steam ist das ideale Einsatzgebiet für IPT. Wir haben 30 Millionen Accounts. Wenn wir es schaffen, die Plattform sicherer für die Kunden zu machen, können wir den überragenden Erfolg von Steam weiter fördern" 

Was man genau machen muss, wenn man auf LAN mit einem fremden Rechner spielen möchte oder wenn der eigene PC kaputtgeht, ist leider noch nicht genau nachvollzihbar. Genau an diesem Punkt könnten aber neue Lücken für mögliche Angriffe auf die Account-Sicherheit entstehen.

 

 

Update (4.3.2011, 18.00Uhr):

Gabe Newell fordert die User auf, seinen Steam-Account zu hacken. Auf der Cebit verriet er seinen Benutzernamen und sein Passwort (gaben@valvesoftware.com Passwort:MoolyFTW). Er ist überzeugt, dass es trotzdem niemandem gelingen wird, sich in seinen Account einzuloggen. 

 

Text-Quellen: quickjump golem

Malte Kremer (g+) am Freitag, 04.03.2011 18:03 Uhr

Tags: onlinespiele game steam gabe newell spieleportal

 
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28 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Tortz am 20.03.2011 23:36:45

    War einer der Pluspunkte von STEAM nicht mal, dass man mit jedem PC auf seine Spiele zugreifen konnte :confused: Da dürfte sich ja damit erübrigt haben. Is there a limit to the number of machines that can be authorized at once? No, there's no limit. Steam ...

  • ATMega8 am 20.03.2011 23:36:20

    Ich glaube, Ubisofts Lizenzserver war die härteste Nuss die man machen kann (da man auf den Server keinen Zugriff hat), und selbst die wurde geknackt... ...

  • Fresh_D am 20.03.2011 00:30:50

    Also seit heute is dieser SteamGuard bei mir auch drinnen... http://public.mobenix.de/img/datei_1300577484.jpg Was ich mich jetzt frage ist: Ich habe doch garkeinen Intel CPU ?! ...

  • MystiqueMax am 08.03.2011 21:26:00

    Sehe da kein großes Problem. Könnte mir aber gut vorstellen das es Pflicht wird bei Software falls wirklich eine CPU im System steckt die das "Feature" integriert hat. Das könnte man aber dann auch eig. umgehen wenn man der Software etwas anderes vorgaukelt. Müsste man nu ...

  • dibas am 07.03.2011 14:11:02

    Ich seh es als Vorteil, es ist optional und daher müssen die Leute nicht wieder rumhaten, man kann weiterhin auch von anderen PC's spielen, nur accountdaten ändern funktioniert dann nciht mehr ;) ...

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