Julian Assange
Hislop zufolge vermutet Assange eine "jüdische Verschwörung" hinter einer allzu Wikileaks-kritischen Berichterstattung in britischen Medien und den angeblichen Vertragsbrüchen der britischen Zeitung "The Guardian" im Rahmen der Medienpartnerschaft mit WikiLeaks. Hislop beruft sich im Beitrag auf seine Erinnerung an das Telefonat, von dem es keine Aufzeichnugen gibt. Demzufolge sprach Assange davon, dass die britische Medienverschwörung vom Guardian und dessen Chefredakteur Alan Rusbridger angeführt werde. Dieser ist selbst zwar kein Jude. Doch habe der Wikileaks-Gründer ihn als "irgendwie jüdisch" bezeichnet, weil sein Schwager, der Guardian-Redakteur David Leigh, Jude ist.
Assange bestreitet den Antisemitismus-Vorwürfe. "Hislop hat praktisch jede wichtige Behauptung und Phrase verzerrt, erfunden oder sich falsch erinnert", erklärte er. In einer Presseerklärung weist Assange darauf hin, dass WikiLeaks mehrere jüdische Mitarbeiter habe und auch von vielen Juden unterstützt werde - angeblich wurden die WikiLeaks-Aktivisten deswegen sogar schon verdächtigt, Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad zu sein. Diese Unterstützung, so Assange, solle durch die neuesten von ihm als "Schmutzkampagne" bezeichneten Äußerungen untergraben werden. Die Behauptung, Assange habe von einer jüdischen Verschwörung gegen ihn gesprochen, sei "komplett falsch"; er habe weder etwas derartiges gesagt noch andere Äußerungen in diese Richtung getätigt.
Kompliziert wird die Angelegenheit dadurch, dass es es bei dem Text, wegen dem das Telefonat zwischen Assange und Hislop überhaupt stattfand, ebenfalls um angeblich antisemitische Tendenzen innerhalb von WikiLeaks ging. Hislop hatte sich kritisch über die angeblich wichtige Rolle des bekannten Antisemiten und Holocaust-Leugners Israel Shamir innerhalb von WikiLeaks geäußert. Diese Thematik ist schon seit Monaten umstritten. So behauptet beispielsweise der WikiLeaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg in seinem Buch "Inside WikiLeaks", Assange hätte Shamir sogar angeboten, unter einem Pseudonym bei WikiLeaks mitzuarbeiten, damit die anderen Mitarbeiter sich nicht über dessen Ansichten aufregten. Assange bestreitet auch das; er erklärt, Shamir spiele keine wichtige Rolle innerhalb von WikiLeaks.
Gerechtfertigter Vorwurf oder Schmutzkampagne? Wieviel an den Vorwürfen gegen Assange tatsächlich dran ist, ist schwer zu beurteilen. Dem Ruf des WikiLeaks-Gründers jedenfalls dürften diese neuerlichen Vorwürfe nicht gerade gut tun.
Text-Quellen: Pressetext
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 02.03.2011 16:33 Uhr
Das ist doch alles lächerlich:confused: Nein, das ist Sparta. ...
Von "übergangen" kann keine Rede sein. Ich habe von dieser Quelle bis zu deinem Posting schlichtweg nie gehört; auch wir in der News-Redaktion sind nur Menschen. ...
Ich wiederhole mich äußerst ungern, aber, wo mir aus strategischen Gründen einfach Falschaussagen in den Mund gelegt werden, bedarf es wohl einer Richtigstellung. Habe ich außerdem verpasst, dass die Kommentarspalte nur für Neuigkeiten ist, ich dachte diskutieren wäre auch noch erlaubt? Hab' ich mi ...
Hast Du noch irgendwelche Neuigkeiten, oder willst Du Dich weiterhin nur wiederholen? ...
Eine Israel-hurra-postille als Quelle herzuziehen jemanden des Antisemitismus zu bezichtigen... Was soll daran lächerlich sein? Entscheidend ist nicht das jw-Israel Verhältnis, sondern die Fakten, die im Artikel dargestellt werden, nun kannst du natürlich einfach leug ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.